| Biffy Clyro: München |
| Thursday, 04 October 2007 14:46 | |||
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Eine besondere Freude war es mir den kleinen Club in der Sonnenstraße 27, 59 to 1, endlich mal bis zum letzten Stehplatz gefüllt zu sehen. Angesichts der Bierpreise (Becks 2,90) und wirklich guten Konzerttermine war das eigentlich schon lange zu erwarten.
Die Menge war von Anfang an in sehr guter Stimmung - es lag Rock'n'Roll in der Luft. Endlich findet die Stadt angesichts des zweiwöchigen Wies'n-Terror zu gutem Musikgeschmack zurück. Dass das Publikum ordentliche Elektrogitarrenklänge förmlich in sich aufsog, zeigte sich schon bei der Vorband Verdena, die mit psychedelischen Rock-Punk-Neun-Minütern das Publikum vorwärmte. Besonders hervorzuheben ist der noch sehr junge Schlagzeuger, der auf sein Musikinstrument einschlug wie drei Große und eine beeindruckende Show lieferte.
Anschließend heizte Biffy Clyro mit unglaublicher Energie der Menge ein. Simon Neil kam vorausschauend ohne Shirt auf die Bühne, bewies aber dennoch ein gewisses Modebewusstsein, indem er auf seine rot-weiße Gitarre farblich abgestimmte Chucks trug. Schon nach den ersten zwei, drei Stücken, tropfte ihm der Schweiß den Gitarrenhals und den langen Haaren hinab. Er bearbeitete seine Gitarre in einem sagenhaften Tempo, so dass man seine Finger gar nicht mehr sah. Auch Bassist James Johnston stand dem in nichts nach. Biffy Clyros Songs, die oft sehr melodisch anfangen und sich in harmonischen Duett-Gesang meist ins Unermessliche steigern, enden oft in aggressiven Gitarrenschrammel-Sound. Eine beeindruckende Mischung, die ihresgleichen sucht. Die begeisterten Konzertgänger kreischten, sprangen, tanzten und überraschten selbst Biffy Clyro mit ihrer Textsicherheit beim Mitgrölen. So hielt James Johnston in seinem Spiel inne, lauschte und nickte auf sehr schottisch-kulitvierte Weise dem Publikum dankend zu.
Die einzige Ballade des Abends, Machines, gab der rockenden Gemeinde kurz vor Ende des Konzerts eine Chance zum Durchatmen bevor nach zwei energischen Zugaben Biffy Clyro die Rockfans in die Nacht entließ - ob nach Hause oder zum Weiterfeiern bei Rock und Metal-Musik im 59:1. Auf jeden Fall ein gelungener Feiertag. Wer Biffy Clyro selbst einmal live erleben möchte, hat noch am 6.10. die Chance in Saarbrücken. Eva Deinert
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„Biffy, Biffy, Biffy!" dröhnte das Münchner Publikum vor, während und nach dem Konzert von Biffy Clyro im 59:1 am Tag der Deutschen Einheit und würdigte damit eine Band, die - ob Kurzhaarschnitt-, Pferdeschwanz- oder Glatzenträger - einfach jeden im Raum zum Headbangen animierte. Unsere Redakteurin Eva Deinert schloss sich der Meute an. 






Schulzkowski is super unbedingt mehr davon
Noch was zum Thema: http://likeitis93.blogspot.de/2012/03/save-olli-schulz.html
diese kritik ist sehr schön, weil sie sich ausnahmsweise mal nicht schema f<...
und was war besonders? Welche Songs in der Setlist? Wie viele Instrumente
Für diejenigen, die es interessiert: Ich hab auf meinem privaten Blog noch e...