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The Kilians/ Five!Fast!!Hits!!!: München
Saturday, 06 October 2007 03:22
Indie-Nachwuchs aus Dienslaken: The Kilians

Das erste Wochenende im Oktober begann für München mit einer großzügigen Portion an deutschem New-Comer Jungs-Rock. Im Atomic Cafe hatte ein sehr feiermotiviertes Publikum mal wieder das Vergnügen Teil einer lauten und wilden Party zu sein. Die Kombination aus The Kilians und ihrer Vorgruppe Five!Fast!!Hits!!! erwies sich als durchaus gelungen, findet Redakteurin Mirjam Miethe.

 

 

„My little Brother just discovered Indie Rock’n’Roll!“ Und er hat all seine Freunde und die ganze Schule dazu eingeladen. Es sind allerdings auch eine ganze Menge Leute da, die haben von den Kilians in diversen Musikmagazinen gelesen und sie auf MTV gesehen. Der beachtliche Medien-Hype um die fünf Jungs fand seine Entsprechung im Live-Konzert: Auch wenn die Band aus Dinslaken auf der Bühne schon mal fitter wirkte, war die Stimmung ausgelassen und erotisch aufgeladen“ (O-Ton Simon). Dafür gab’s dann eine Menge Zugaben.

 

 

Für „kleine Brüder“ kommen The Kilians bereits mit einer erstaunlichen musikalischen Reife daher. Oder ist es eher eine gewisse Konzert-Routine? Gerade Sänger Simon bewies aufs Neue, dass er es mit seiner Stimme nicht nur laut krachen lassen kann, sondern auch im Gitarren-Gesangs-Solo überzeugt. Natürlich hört man The Strokes und andere Indieväter deutlich heraus. Aber mit Songs wie Fight the Start und Enforce Yourself und den entsprechenden Live-Performances steht der Nachwuchs schon bereit, um das Erbe anzutreten. Zu hoffen bleibt nur, dass sie sich nicht jetzt schon verheizen lassen und es bis zum zweiten Album schaffen.

 

Indie-Nachwuchs aus München: Five!Fast!!Hits!!!


Nicht vergessen werden soll natürlich die Münchner Band Five!Fast!!Hits!!! Prädikat: Sehr rockbar und die absoluten Eisbrecher für jedes Konzert (man höre: Primal Scream Therapy). Allerdings überspannten sie an diesem Heimspiel-Abend leider den Bogen ein bisschen mit zu vielen Wiesn-Witzen und Trinksprüchen. In diesem Fall hat die große Schwester dann leider schon ihr etwas altklug-überlegenes Schmunzeln aufgesetzt. (Mirjam Miethe)


(05.10.2007)




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