| Angus and Julia Stone: München |
| Sunday, 02 May 2010 13:37 | |||
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Auf Angus and Julia Stone kann man ja grundsätzlich schon ein bisschen neidisch sein, leben sie doch an der Sonnenseite Australiens, machen tolle Singer-Songwriter-Musik und sehen beide auch noch verdammt gut aus. Zum Glück sind sie nur Geschwister und nicht auch noch ein glückliches Paar. Allerdings ist der gute Angus optisch auch nicht mehr das, was er mal war - so ist gerade noch ein bisschen Augen-Nasenpartie hinter Bart und dem wallenden Haupthaar zu erkennen. So führt es sich auch auf zwischenmenschlicher Ebene fort, viel ist es nämlich mehr Julia, die den Abend kommunikationstechnisch voran treibt. Was man ihr zuerst eigentlich nicht zutraut. So streicht sie sich sehr oft verkrampft durch die Haare, wenn sie ihre Lieder singt und die Geschichten förmlich erneut durchlebt. Dann erzählt sie aber auf sympathischste Weise wie zum Beispiel bei dem Song For You, wie er durch eine verzweifelte Liebesgeschichte entstand, sie diesen Song auf die Schnelle mit ihrem Apple via GarageBand aufgenommen und ihrem Herzjungen geschickt hat. Dieser hat ihre poetische Tat prompt auch mit einem Song beantwortet hat. Mit einem HipHop-Song über den Tod. Dieses Erlebnis hätte sie unter anderem zu dem Schluss gebracht, dass sie zwar beziehungstechnisch nicht für einander geschaffen wären, aber durchaus gute Freunde sein könnten. Diese Struktur zieht sich auch durch den weiteren Abend, Angus nuschelt ein bisschen durch seinen Bart, Julia erzählt und beide singen. Und das ob all der kritisierenden Worte - wunderschön. Die Musik der beiden ist so abwechslungsreich, voller Leben und auch voller Trauer, dass der Abend durch diese Mischung eigentlich fast perfekt wird. Man steht immer mit einem Bein in der Melancholie und mit dem anderen in der Glückseeligkeit. So ist es auch um die Songs bestellt, die in einer ausgewogenen Mischung zwischen dem kürzlich erschienenen und den alten Alben stehen. So werden Lieblingssongs wie Wasted und Mango Tree vom Publikum genauso aufgenommen wie das neue Santa Monica Dream. Und sogar Spontaneität beweisen die Australier, als sie auf Publikumswunsch Soldier gespielt hatten. Julia hatte zwar anscheinend einen kurzen Aussetzer im Songtextgedächtnis, aber auf Grund ihres gesamten Auftretens kann man ihr selbst das nicht übel nehmen. Der einzige Makel waren die Menschen und so schließt sich auch der Kreis zum Einleitungssatz. Das Atomic ist aus allen Nähten geplatzt und obwohl diese Musik durchaus Nähebedürfnis entstehen lässt, teilt man das nicht zwangsweise gerne mit seinem Platzpartner. Die Menschen pressten sich in jede noch begeh- bzw. sitzbare Ecke und waren teilweise offensichtlich nicht gerade glücklich darüber. Wer sich daran nicht gestört hat, konnte bei den Beiden einen Abend voller Glückseligkeit erleben. Florian Tenk
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Schulzkowski is super unbedingt mehr davon
Noch was zum Thema: http://likeitis93.blogspot.de/2012/03/save-olli-schulz.html
diese kritik ist sehr schön, weil sie sich ausnahmsweise mal nicht schema f<...
und was war besonders? Welche Songs in der Setlist? Wie viele Instrumente
Für diejenigen, die es interessiert: Ich hab auf meinem privaten Blog noch e...