| The Courteeners: München |
| Sunday, 23 May 2010 00:27 | |||
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Wenn es um den neuen heißen Scheiß von der Insel geht, ist das Atomic Café nach wie vor Anlaufstelle Nummer 1. Denn dass Atomic-Chef Chris Heine ein Näschen für vielversprechende Nachwuchsbands hat, ist unbestreitbar. Schließlich haben vor dem berühmten Glitzervorhang schon Acts wie die Arctic Monkeys und Maximo Park gespielt, lange bevor sie den Sprung aufs Bravo-Poster und in die großen Hallen geschafft haben. Als Support für The Courteeners an diesem Abend wurde spontan Münchens Lieblingsband Pardon Ms. Arden gebucht, die jedoch die Ungunst der frühen Stunde zu spüren bekommt. Aufgrund des straffen Zeitplans steht die Band, die das Atomic Café erst vor ein paar Wochen als Headliner mühelos füllte, schon recht früh auf der Bühne. So muss das Trio seine eingängigen Indiepop-Perlen heute leider vor einem ziemlich überschaubaren Publikum präsentieren. Für The Courteeners ist das kuschelige Atomic Café dagegen wohl eine nette Abwechslung zu den Hallen, die sie in England mittlerweile füllen. Mit ihrem zweiten Album Falcon wollen die Schulfreunde aus Manchester jetzt endlich auch hier den Sprung vom Geheimtipp zum Tagesthema schaffen. Im Gegensatz zu vielen anderen großmäuligen britischen Bands, die jede zweite Woche wahlweise die neuen Oasis oder die neuen Libertines sein wollen, haben The Courteeners tatsächlich die richtigen Songs im Gepäck, um derart gewagte Aussagen zu stützen. Auch The Courteeners werden das Indie-Rad sicher nicht neu erfinden, doch live kann der sympathische Vierer durchaus überzeugen. Im ersten Teil des Sets stehen die Songs des neuen Albums im Mittelpunkt, die wohl im Publikum noch nicht allzu bekannt sein dürften, aber auf sehr positive Resonanz stoßen. Während die Band sich dezent im Hintergrund hält, sucht Sänger und Songschreiber Liam Fray stets den Dialog mit dem Publikum und provoziert insbesondere mit der Frage „Was ist besser: München oder Berlin?" lautstarke Reaktionen. Von einer gänzlich anderen Seite zeigt sich Fray beim Zugabenteil, als er zunächst allein auf die Bühne zurückkehrt und drei Songs nur begleitet von seiner Gitarre singt. Eine überraschende Wende des Konzerts, bei dem bisher klassische Britpop-Arrangements dominiert haben. Doch auch die ruhigen Spielarten beherrschen The Courteeners offenbar ausgezeichnet. Zum Schluss gibt es mit Not Nineteen Forever noch den hierzulande bisher größten Hit der Band zu hören, und wir wissen jetzt sicher: Dem Musikgeschmack des Mozzer können wir bedenkenlos vertrauen! Text: Bettina Koch/Fotos: Itje Kleinert 20.05.10
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Schulzkowski is super unbedingt mehr davon
Noch was zum Thema: http://likeitis93.blogspot.de/2012/03/save-olli-schulz.html
diese kritik ist sehr schön, weil sie sich ausnahmsweise mal nicht schema f<...
und was war besonders? Welche Songs in der Setlist? Wie viele Instrumente
Für diejenigen, die es interessiert: Ich hab auf meinem privaten Blog noch e...