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Bereits mehr als "the next big thing": Two Door Cinema Club haben schlagkräftige Argumente dafür, warum es sich lohnt, sie jetzt schon zu lieben.
Denn es gibt gleich drei Gründe, sie zu lieben. Sie heißen Sam Halliday, Kevin Baird und Alex Trimble und spielen Gitarre, Bass und Synthesizer. Dazu singen sie simple, unbeschwerte Texte, die Geschichten aus dem Leben eines Zwanzigjährigen erzählen - locker und sorglos. Vielleicht nicht ganz so durchgeplant, aber genau das macht den Charme der jungen Iren aus der Kleinstadt Bangor aus, die für den Erfolg ihr Studium schmissen und sich nun allein dem Musiker-Dasein widmen. Wenn das ihr Erfolgsrezept ist, dann bitte schön - auf der Bühne kriegen sie es nämlich verdammt gut hin.
So war das Backstage restlos ausverkauft - und das an jenem Sonntagabend, an dem Arcade Fire die große Konkurrenz-Show im Zenith gegeben haben. Die Münchner Indie-Szene war gut ausgelastet und die meisten Gäste trudelten schon früh in die Halle am Hirschgarten ein, um bereits bei dem ersten Act des Abends, dem unbekannten Chapel Club, den gesamten Bereich von der Bühne bis zur Bar zu belegen. Die Londoner legten sich ganz schön ins Zeug. Etwas an die Arctic Monkeys erinnernd, spielten sie ein kurzes, aber gutes Post-Punk-Indie-Set - von Chapel Club wird man in Zukunft bestimmt noch mehr zu hören bekommen, wir haben bereits ein Interview mit den Jungs geführt ->
Der Raum füllte sich immer mehr, bis beim Auftritt von Two Door Cinema Club kein Durchgang mehr möglich war. Auf der Bühne schüttelte Kevin wild seinen Lockenschopf, während Alex völlig energiegeladen einen Song nach dem anderen hitverdächtig präsentierte. Das sieht man seinem braven, jungen Engelsgesicht nicht an, aber den Spaß am spielen und feiern schon. Eine Band, die vor einigen Monaten nur in Insider-Blogs erschien, spielte plötzlich vor großen Mengen und wurde sogar für den BBC-Sound-of-2010-Preis nominiert.
Trotz eines guten Mix aus Songs von ihrem Debüt-Album, einigen älteren und auch einem bisher nicht veröffentlichtem Lied fiel die Show mit ca. 45 Minuten etwas kurz aus - immerhin länger als der halbstündige CD-Genuss daheim, aber immer noch nicht genug. Da kann man nur hoffen, dass uns das Trio demnächst wieder mit ihrer Anwesenheit in München beehrt. Text: Edyta Sikorska; Foto: Itje Kleinert
(27.11.2010)
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Schulzkowski is super unbedingt mehr davon
Noch was zum Thema: http://likeitis93.blogspot.de/2012/03/save-olli-schulz.html
diese kritik ist sehr schön, weil sie sich ausnahmsweise mal nicht schema f<...
und was war besonders? Welche Songs in der Setlist? Wie viele Instrumente
Für diejenigen, die es interessiert: Ich hab auf meinem privaten Blog noch e...