| Gravenhurst: München |
| Wednesday, 28 November 2007 12:51 | |||
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Gravenhurst eröffneten ihren Teil des Abends mit The western lands, dem Titelsong ihres neuen Albums, das nach einem Buch von William S. Burroughs benannt ist. Dies kommt nicht von ungefähr, sind die Kompositionen von Nick Talbot doch ebenso durch ein Auf und Ab geprägt wie die durch Drogenwahnsinn gezeichneten Geschichten von Burroughs. Bei Talbot reihen sich melancholische Passagen melodiöser Reinheit an aufbrausendes Gitarrengeschrammel, das klingt wie das letzte Aufbegehren vor dem Erschöpfungstod, das Mobilisieren letzter Kräfte. Dabei werden alle Instrumente bis zur höchste Tonstufe ausgereizt.
Live wirkt dieser Kontrast noch um einiges energetischer, als er dies auf Platte tut. Nach einem dieser Ausbrüche, während dem Talbot und seine drei Bandkollegen dem Publikum eine Lärmwand entgegenschmeißen, fragt er: "Did you have fingers in your ears? We do this every night. It's fucking ridiculous!" Doch gerade diese Intensität ist besonders faszinierend. Sieht man Nick Talbot, diesen jungen Mann mit der traurigschöne Stimme, so würde man auch nicht solch abgründige Texte wie "To understand a killer, you must become a killer" erwarten. Diese Zeile ist das Intro von The Velvet Cell, dem Song, der den Höhepunkt des Konzerts darstellt.
Zum Abschluss dann der Totalabriss: Black holes in the sand, ein an sich ruhiges Stück endet mit Aggression an den Instrumenten, Bass-Rückkopplungen, kreischenden Boxen. Das ist das Ende. So wird das vom Publikum auch verstanden, keine Zugabe, jeder weitere Pinselstrich an diesem Kunstwerk wäre auch zu viel. (Florian Zick)
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Schulzkowski is super unbedingt mehr davon
Noch was zum Thema: http://likeitis93.blogspot.de/2012/03/save-olli-schulz.html
diese kritik ist sehr schön, weil sie sich ausnahmsweise mal nicht schema f<...
und was war besonders? Welche Songs in der Setlist? Wie viele Instrumente
Für diejenigen, die es interessiert: Ich hab auf meinem privaten Blog noch e...