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How are things on the west coast? Im hohen Norden zumindest stehen die Dinge sehr gut, wenn Interpol auf der Bühne stehen und Songdramen vorführen. Die vier New Yorker gaben zwei Shows im Hamburger Docks und präsentierten eine gute Mischung aus aktuellen und alten Stücken, sowie ihren Neuzugang Brad Truax am Bass.
Sie müssen wieder zu sich finden. Interpol veröffentlichten 2010 ihren selbstbenannten, mittlerweile vierten Longplayer erstmalig bei einem Indie Label, trennten sich kurz darauf von einem langjährigen Mitglied der Band, Carlos Dengler, und wurden ein Jahr lang ersatzweise von David Pajo begleitet. Es war abzusehen, dass die Band einen Wandel anstrebt: Zum einen wollten sie ihrem früheren Sound näher kommen, zum anderen fiel es ihnen aber immer schwieriger, in dieser Formation die Begeisterung zur Musik auszuleben. Das teilte der Drummer Sam Fogarino in einem Interview mit der Phoenix New Times mit. Schlussendlich brachten Interpol ihre Musik einen Schritt voran und lernten wieder, für sie zu leben, so Fogarino.
Das Docks liegt in St. Pauli, im Herzen des Hamburger Nachtlebens. Demnach mussten die Wochenendkonzerte früh genug beginnen, damit danach eine reguläre Party stattfinden kann. Wer also eine halbe Stunde nach Einlass ankam, verpasste bereits einige Lieder von Matthew Dear. Der gebürtige Texaner behauptet von sich selbst, New Yorker im Herzen zu sein, und verbreitet gern Großstadtflair auf der Bühne. Gekleidet im Casino-tauglichen Anzug ließ er mit kräftigem Bass den Boden unter den Füßen schwingen und verwandelte die immer voller werdende Halle in eine düstere, aber lebendige Metropole in einer kühlen Frühlingsnacht.
Im gleichen Stil machten Interpol weiter, wenn auch weniger zugeknöpft. Im leicht geöffneten Hemd begeisterte Gitarrist und Sänger Paul Banks mit seiner Stimme, die einen jeden live noch tiefer durchdringt als auf der Platte. Vielleicht lag das aber auch an der Kälte, die tatsächlich in der relativ kleinen Halle zu spüren war. Im Kunstnebel zogen sich die vier in ihre eigene Welt zurück und spielten konzentriert, sauber, ohne jeglichen Kontakt zum Publikum. Das harte Licht von hinten zeichnete ihre Silhouetten ab und ließ die Melancholie des New Wave wirken, als Gitarrist Daniel Kessler mit geschlossenen Augen sich in jeden Gitarrenriff hineinfühlte.
Soviel zur wiederkehrenden Minimalismus auf der Bühne, brandneu war dagegen Bassist Brad Truax. Nach Pajos Rückzug ins Familienleben spielte Truax in Hamburg seine erste Show mit der Band, die damit recht glücklich zu sein schien. Banks und Kessler grinsten einander an, sprachen aber wie erwartet nicht zur Menge, die bis auf seltene Ausnahmen statisch blieb. Von der Zuverlässigkeit der anderthalbstündigen Gigs angetan besuchten einige Fans beide Auftritte in der Hansestadt. Interpol versagten nicht - leider boten sie aber auch keinerlei Überraschungen an. Edyta Sikorska
Setlist: Success Angels Narc Hands Away Barricade Chemistry Evil Length Lights C‘mere Summer Well Cruise Heinrich Memory OB 1 --- Lighthouse The New Slow Hands Jail
(04.03.2011)
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Schulzkowski is super unbedingt mehr davon
Noch was zum Thema: http://likeitis93.blogspot.de/2012/03/save-olli-schulz.html
diese kritik ist sehr schön, weil sie sich ausnahmsweise mal nicht schema f<...
und was war besonders? Welche Songs in der Setlist? Wie viele Instrumente
Für diejenigen, die es interessiert: Ich hab auf meinem privaten Blog noch e...