| Wye Oak: München |
| Monday, 13 June 2011 10:05 | |||
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Als Port O’Brien Anfang des Jahres ihre Trennung bekannt gaben, war das für die Fans ein trauriger Tag. Van Pierszalowski, Sänger der Band, ist zur Freude dieser seitdem aber keineswegs untätig geblieben, sondern hat in Oslo mit drei Kollegen an Bass, Gitarre und Schlagzeug eine neue Band gegründet. Mit Waters führt er das rockige Erbe Port O’Briens würdig fort. Und auch das Rampensau-Gehabe des groß gewordenen blonden Michel aus Lönneberga ist den Fans erhalten geblieben, so dass man bei der Performance der wilden Songs nach wie vor Angst um die Instrumente auf der Bühne haben muss. Das Debütalbum des unprätentiösen Quartetts erscheint im Herbst. Jenn Wasner, die Sängerin von Wye Oak, könnte von Mimik und Gestik her glatt seine Zwillingsschwester sein. Und nicht nur aufgrund der Haarfarbe. Auch sie bewegte sich mal wie in Trance, mal aggressiv mit ihrer Gitarre zur Musik. Ob da die drei Liquid Cocaine - eine Mischung aus Kaffee, Wodka und Zucker - aus der Atomic Bar nachgeholfen haben? Noise-Pop nennt sich die wilde, teils Shoegaze-artige, teils folkig-melancholische Musik, die das Duo bestehend aus Wasner an der Gitarre und Multitasker Andy Stack and Keyboard und Drums, macht. Die Stimme der recht zerbrechlich wirkenden Frontfrau klang bei ihrem Auftritt recht sanft und oft schüchtern, aber auch in ihrer Düsterheit zu allem fähig. Von liebevollen über klagenden bis hin zu aggressiven Nuancen umfasste ihr Stimmfeld alles, schwebte oft zusammen mit den Synthie-Tönen des Keyboards über den Songs, ein wenig im Cocteau Twins-Stil der 80er Jahre. Stack gab die alles kontrollierende menschliche musikalische Krake, die mit der linken Hand Keyboard und diverse Effektgeräte bediente, während die rechte und seine beiden Füße mal schnelle, mal langsame Schlagzeugbeats erzeugten. Dabei performten Wye Oak vor allem Stücke ihres aktuellen und dritten Albums Civilian. Live waren sie wilder als auf Platte. Viele Stücke brachen zum Refrain noch stärker aus, viel geordnetes wundervoll-leidenschaftliches Chaos wurde geboten. Wenig Schnörke, denn ein gutes Stück braucht der Band nach keine Horde an Instrumenten.
Wye Oak: Civilan
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Schulzkowski is super unbedingt mehr davon
Noch was zum Thema: http://likeitis93.blogspot.de/2012/03/save-olli-schulz.html
diese kritik ist sehr schön, weil sie sich ausnahmsweise mal nicht schema f<...
und was war besonders? Welche Songs in der Setlist? Wie viele Instrumente
Für diejenigen, die es interessiert: Ich hab auf meinem privaten Blog noch e...