| Molotov Jive: München |
| Wednesday, 19 March 2008 03:10 | |||
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Es sah von Anfang an alles ein bisschen nach Klischee aus. Die Liebhaber schwedischen Rocks a la Mando Diao und Sugarplum Fairy waren eindeutig an ihren tief ins Gesicht fallenden Ponys, dem entsprechenden Schuhwerk mit weißen Schnürsenkeln und dem lässigen Blick zu erkennen. Die überzeugten Fans hingegen waren alle noch ein bisschen jünger und noch ein bisschen besser im Trend gestylt. Auch die Mainzer Vorband Auletta machte da keine Ausnahme: ganz in Schwarz und eng anliegend gekleidet, kokettierten die vier Jungs mit weißen Halstüchern, dynamischen Frisuren und auch schon mit etwas Brustbehaarung. Musikalisch gab es einen ganz harmonischen Mix aus Wir sind Helden, Revolverheld und Echt (falls die noch ein Begriff sind). Offener und ehrlicher Enthusiasmus konnte das Publikum durchaus anstecken, wie es sich eben für eine Vorgruppe gehören sollte. Das Repertoir, das die Rheinlandpfälzer aufweisen konnten, war jedenfalls beachtlich. Eine Band zum Vormerken, denn man läuft ihnen sicher noch über den Weg.
Der Auftritt des Hauptacts, Molotov Jive, wurde eingeleitet mit einem hohen Kreischfaktor sowie durch ein Handy- und Digicam-Blitzlichtgewitter. Die vier Jungs mit den schönen schwedischen Namen Anton, Anders, Oskar und Johan lassen sich ganz offensichtlich gern feiern. Die richtige Einstellung bringt vor allem Sänger Anton Annersand mit: nachlässig gewaschenes, schulterlanges Haar, Silberohrring, Uniformjacke und die typischen ruckartigen Kopfbewegungen. Die Band, die sich 2003 gründete und seit der Veröffentlichung ihres Debüts When it’s all over, I’ll come back again 2006 ihren Bekanntheitsgrad stetig über die Ländergrenzen hinweg ausbreiten konnte, lebt scheinbar für den Moment. Gleich mit dem ersten Lied und dann so richtig mit Weight (Off My Shoulder) powerten sie ohne Rücksicht auf Publikum und Puste drauf los. Einem solchen offensiv musikalischen Selbstbewusstsein kann man sich, selbst bei aller Skepsis, kaum entziehen.
Zwischen typisch nach Schwedenrock klingenden Liedern wie Rich Girls Game und Here Comes the Flood erzählte
Ein kurzer Gedanke, ob sich eine solche Band vielleicht nicht ernst genommen fühlen mag, angesichts der vielen kreischenden Girls, verschwand sofort. Diese Schweden lieben ihr Leben als Musiker und alle Annehmlichkeiten, die es so offensichtlich bringen mag.
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Schulzkowski is super unbedingt mehr davon
Noch was zum Thema: http://likeitis93.blogspot.de/2012/03/save-olli-schulz.html
diese kritik ist sehr schön, weil sie sich ausnahmsweise mal nicht schema f<...
und was war besonders? Welche Songs in der Setlist? Wie viele Instrumente
Für diejenigen, die es interessiert: Ich hab auf meinem privaten Blog noch e...