| Atomic: München |
| Saturday, 17 May 2008 17:42 | |||
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Seit knapp einem Monat ist Coming Up From The Streets, das zweite Album der Band aus Furth im Wald, draußen und wurde bereits ausführlich live getestet, unter anderem auf einer Österreichtour mit den Babyshambles. Zurück im für die Band „wichtigsten Club der Welt" sollte mit so einem Werk im Rücken eigentlich nichts schief gehen. Auch wenn sich das Publikum an diesem Abend wie so oft zunächst für die bekannte halbkreisförmige Formation mit ehrfurchtsvoller Distanz zur Bühne entscheidet, so dass es im Club kurioserweise enger wird, je weiter man sich von der Bühne entfernt, lässt sich die Band davon nicht beeindrucken. Es gelingt den fünf Musikern mühelos, die Leute aus der Reserve zu locken. Alles was die Band dazu braucht, sind zwingende Tanzflächenmagneten wie Monkey Fingers, das klingt, als würden Mando Diao Tequila von The Champs covern, oder die aktuelle Single Soul Sister.
Vor allem bei den neuen Songs wie I'm A Man, Magic Daydream, Something Wonderful oder auch dem Note für Note wiedergegebenen Beatles-Cover Polythene Pam/She Came In Through The Bathroom Window merkt man, wie positiv die drei neuen Bandmitglieder, welche die Atomic-Zwillinge für das neue Album um sich geschart haben, den neuen Sound der Band beeinflussen. Die Musik ist klarer, strukturierter und tighter, weniger von den riesigen scheppernden Klangwänden von früher geprägt. Bassist Jochen liefert melodiöse, den Song bestimmende Bassriffs (wie in Soul Sister) und Gitarrist Markus hat immer einen geschmackvollen Lead in der Hinterhand, ohne die treibenden knackigen Rhythmusbretter zu vernachlässigen. Dass sämtliche Bandmitglieder auch am Mikro verdammt fit sind, merkt man dann vor allem an hymnischeren Songs im guten alten Oasis-Stil wie You're A Shining Star, den Thomas allen widmet, „in deren Stadt mehr Bäume als Häuser stehen".
Ganz wie bei den Gallagher-Brüder verlässt Sänger Thomas ab und zu die Bühne, um bei Nummern wie The Shelter seinem Bruder und Gitarristen das Mikro zu überlassen. Und ganz wie bei den Gallagher-Brüdern murmelt es dann auch im Publikum: „Da Rainer singt ja viel besser als da Domme", was natürlich ebenso wie bei Liam und Noel Unsinn ist. Thomas' Stimme klingt live viel direkter und druckvoller, ohne diesen nasalen, verhallten typischen Oasis-Sound der Platte. Dazu schwingt er - ganz Liam - unermüdlich seinen Schellenkranz und schafft es, ohne viel Showman-Geplenkel stets mit dem richtigen kleinen Spruch das Publikum auf seine Seite zu bringen, und das macht diese Band - ganz im Gegensatz zu den Gallagher-Brüdern - verdammt sympathisch. (Christian Schober)
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Schulzkowski is super unbedingt mehr davon
Noch was zum Thema: http://likeitis93.blogspot.de/2012/03/save-olli-schulz.html
diese kritik ist sehr schön, weil sie sich ausnahmsweise mal nicht schema f<...
und was war besonders? Welche Songs in der Setlist? Wie viele Instrumente
Für diejenigen, die es interessiert: Ich hab auf meinem privaten Blog noch e...