| Finn.: München |
| Friday, 28 November 2008 10:20 | |||
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Finn. läßt sich als kontrastreiches Gesamtkunstwerk interpretieren. Mit schwarzer, enger Pumphose und weißem puffärmeligem Hemd steht er auf der Bühne. Eine braune Prinz-Eisenherz-Frisur, weiße Linien unter den Augen und in der Hand eine silbern besprühte Akustik-Gitarre lassen den Wahl-Hamburger Patrick Zimmer zu Finn. werden. Mehr als dies braucht es auch nicht für einen entspannten Abend im Keller der Roten Sonne in München, jegliche Elektronik hat Hausarrest bekommen. Synthesizer hat er seit seinem kürzlich erschienen Album The best low-priced heartbreakers you can own nicht mehr im Gepäck. Stattdessen begleiten ihn zwei Streicher - beide schwarz gekleidet, versteht sich. Drei Mikrophone nehmen seine Stimme auf und nach Bedarf sampelt er sie so, dass er mit sich selber im Kanon singen kann. Besonders schön ist das bei The Fourth, the Fifth. Sehr in sich gekehrt steht er auf der Bühne, die Augen meist geschlossen, lebt ganz im Hier und Jetzt seiner eigenen Musik. Mit dem Publikum kommuniziert er nur, um sich nach jedem Song artig mit einer theaterreifen Verbeugung zu bedanken. Sein fragiler, schwebender Gesang lässt die Zeit unbedeutend werden. Traurig sieht er aus, singt herzergreifend seine Melodien. Mutterkomplexe kommen auf: Man möchte auf die Bühne rennen, ihn fest in die Arme schließen und ihm beteuern, dass alles gut wird. Stattdessen steht man fast hypnotisiert da und versinkt in Gedanken, gibt sich der Musik hin. Damit ist Finn. die Personifizierung des Shoegaze. Das dabei der musikalische Vergleich immer wieder auf Sigur Ros fällt, liegt auf der Hand, haben doch beide Künstler diese tiefe Melancholie in ihren Stücken. Einen Hinweis, wie Finn. zu seinem Namen gekommen ist, bietet möglicherweise seine Zugabe des Stücks Moon River aus dem Klassiker Breakfast at Tiffanys: "Waiting round the band my huckleberry friend, moon river and me." Nach einer viel zu kurz erscheinenden Stunde verschwindet er lächelnd mit einem "Danke, ihr wart so lieb" von der Bühne. Und macht damit jegliche Traurigkeit vergessen. Christine Bulla
(26.11.08)
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Der Songkomponist Finn. trat in der Roten Sonne in München auf und entführte die Zuschauer in eine andere Welt. Zum Glück ist unsere Reporterin Christine wieder von dem Trip zurück gekehrt und kann euch davon berichten.






Schulzkowski is super unbedingt mehr davon
Noch was zum Thema: http://likeitis93.blogspot.de/2012/03/save-olli-schulz.html
diese kritik ist sehr schön, weil sie sich ausnahmsweise mal nicht schema f<...
und was war besonders? Welche Songs in der Setlist? Wie viele Instrumente
Für diejenigen, die es interessiert: Ich hab auf meinem privaten Blog noch e...