| Enter Shikari: München |
| Saturday, 02 May 2009 19:32 | |||
Enter Shikari sind die Helden der Generation MySpace. Ihre Karriere begann mit dem Gewinn eines Newcomer-Wettbewerbs auf diesem Portal, und die Band gehört heute zu den beliebtesten und meistgeklickten Künstlern auf der Seite. So ist es kein Wunder, dass beim Konzert in München schon zwei Stunden vor Einlass mehrere Dutzend Teenager mit bunt gestreiften Klamotten aufgeregt vor dem Eingang der Theaterfabrik stehen.Dennoch ist die Halle überraschenderweise gerade mal halb gefüllt, als die Vorband The Qemists um kurz nach 20:00 Uhr die Bühne betritt. Mit ihrem Trance-HipHop-Rock-Mix haben es die Londoner zunächst schwer, die Anwesenden zu begeistern, beim vorletzten Song bildet sich dann aber sogar ein Mosh-Pit. Unter wohlwollendem Applaus macht die Band schließlich die Bühne frei für die Begründer des Trance-Core. Über mangelnde Begeisterung beim Publikum brauchen sich Enter Shikari wahrlich keine Sorgen machen. Noch während des Intros springt Sänger Rou sieggessicher in die Menge, und die Fans flippen aus, bevor er überhaupt einen Ton gesungen hat. Unterstützt durch Glowsticks, Fingerlichter und alles, was sonst noch neonfarbene Leuchtsignale von sich gibt, feiert das junge Publikum alte wie brandneue Titel gleichermaßen ab. Mittlerweile haben doch noch einige zahlende Gäste den Weg gefunden, und die Theaterfabrik verwandelt sich in ein blinkendes, wogendes, tobendes Meer. Zwar hatte die Sängerin der Qemists während ihres Sets angedeutet, dass die beiden Bands am Vorabend zusammen kräftig gefeiert haben, doch von Müdigkeit ist bei Enter Shikari nichts zu sehen. Vielmehr scheinen Band und Fans um die Wette zu hüpfen und zu schreien. Energiegeladen wie Gummibälle springen Rou, Chris und Rory über die Bühne, während Rob wie besessen auf sein Schlagzeug eindrischt. Heute ist das letzte Konzert der Europa-Tour, also wird noch einmal gegeben! Mit einem ironischen "Wir wollen diesen Song nicht mehr spielen und ihr wollt ihn nicht mehr hören" wird der Über-Clubhit Sorry You're Not A Winner angekündigt. Nach der Hälfte des Songs fordert Bassist Chris die ekstatische Menge auf, sich zu einer menschlichen Pyramide zu stapeln. Gehorsam fangen in der Mitte der Halle sogleich auch diverse Menschen an, aufeinander zu klettern. Ob das Ergebnis wirklich als Pyramide durchgeht, bleibt mehr als fraglich, die Stimmung haben Enter Shikari mit dieser Aktion aber allemal auf die Spitze getrieben. Am Ende der schweißtreibenden Show kann sich die Band somit sicher sein, dass die Fans das im Juni erscheinende Album Common Dreads lieben werden, und die Fans können sich auf den Festivalsommer freuen, wenn Enter Shikari unter anderem Rock im Park und das Frequency rocken werden. Und ganz besonders freuen werden sich wohl die Hersteller neonbunter Leuchtartikel. Bettina Koch (30.04.09)
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Schulzkowski is super unbedingt mehr davon
Noch was zum Thema: http://likeitis93.blogspot.de/2012/03/save-olli-schulz.html
diese kritik ist sehr schön, weil sie sich ausnahmsweise mal nicht schema f<...
und was war besonders? Welche Songs in der Setlist? Wie viele Instrumente
Für diejenigen, die es interessiert: Ich hab auf meinem privaten Blog noch e...