| Cargo City: Logbuch-Eintrag 004 // 29.April.2011 // Düsseldorf |
| Saturday, 30 April 2011 20:50 | |||
Der erste Weckruf kam von Dennis. Am Vorabend warnte er uns noch: "Mein Wecker ist laut und und ich bekomm das nicht mit" - "Jaja Dennis, passt schon". Um circa acht Uhr wurden wir von Düsenflieger-, Schiffsglocken-, E-Gitarren-, Sirenen-, Presslufthammer- und Fahrradklingel-Geräuschen überrascht. Dennis hat auf seinem iPhone die ganze Palette in bester Audioqualität gespeichert, sodass man auch richtig schön laut machen kann. Schade, dass er davon nichts mitbekommt.Dennis musste früher als der Rest aufstehen, da er uns leider verließ. Er war quasi „nur Ersatz“ für Malle, unseren Techniker, der Leider verhindert war, da er noch mit Mikroboy unterwegs war. Die Verabschiedung fiel leider sehr kurz aus, da wir sofort wieder ins Koma fielen, nachdem Dennis diesen akustischen Höllensturm beendete. Die Dusche, ein Traum: Wie im Schwimmbad musste man durch die Betätigung eines Taster das Wasser immer wieder am laufen halten. Nur, nicht wie im Schwimmbad, musste man das alle 5 Sekunden tun. Der schnelle Wechsel zwischen eiskaltem und siedendem Wasser rundete das ganze Badeerlebnis noch ab. Ungeduscht setzten wir die Segel Richtung Düsseldorf. Der Kapitän und Tourbusmanager Manni (Felix) hatte dann auch noch die Spar-Idee: "Lasst doch ein paar Leute bei der Mitfahrzentrale mitnehmen..." "Echt?" "Ja, wir sparen einen Haufen Geld und lustig kann es auch sein" "Stimmt, lustig kann es auch sein" Den Film "The Big Lebowski" wurde dann lautstark von zwei dicken Handelsreisenden kommentiert und übertönt. Es müssten in etwa drei Telefonate auf 10km gewesen sein die jeder von beiden führte. Zum erstes Mal wurde Felix unser Raumschiffpilot - welcher später, vom Düsseldorfer Haustechniker, als der "Ruhepol" der Band bezeichnet wurde (!!!/???/!!)- im Düsseldorfer Stadtwahnsinn gefordert. Dem Navi wars zu doof und es zog sich quasi selbst aus dem Verkehr. In der Düsseldorfer Innenstadt den Club zu finden, stellte sich als problematisch heraus, da er tagsüber als hipper Klamotten- und Schuhladen dient. Hausnummerierung: 2, 2a, 2b, 16, 8, 23, etc. in genau dieser Reihenfolge. Nach dem Entladen suchten Felix und Simon einen Parkplatz. Mit dem Taxi kamen sie auch schon nach 115min wieder zurück. Für das Konzert kann man sich nur beim Publikum bedanken. Sehr schön! Danke ihr Düsseldorfer! Mitgesungen und mitgeklatscht haben sie. Auch an Alex Amsterdam (aus Düsseldorf) ein Danke, der uns so schön supportet hat. Später weihte er uns ein, in die Weisheit des Kille-Pitsch-Trinkens ein. Ein Kräuterlikör, den man auch erhält wenn man an der Theke auf hessisch nen "Kinner-Punsch" bestellt. Simon und Rafael durften beim Kickern noch die Sensibilität des Fortuna Düsseldorf Fans kennen lernen. "Was ihr seid aus Frankfurt? Sofort raus! Aufs Maul" oder so ähnlich... Bevor wir schlafen gingen, durften wir noch etwas sehr Interessantes über Tommy erfahren, der sich schon früher ins Hotel abseilte. Wir fanden ihn in einem Zustand vor, der vermuten ließ, dass er nicht viel Energie aufbringen musste um aus seiner sitzenden Position eine Liegende zu machen. Schuhe, Jacke alles noch an, aber die Fernbedienung in der Hand. Mund leicht geöffnet. Koma. Nun aber zum Interessanten: Gibt man ihm ein Stück Pizza in die Hand, erkennt er diese ohne hinzuschauen oder überhaupt die Augen zu öffnen führt sich diese zum Mund und verschlingt sie. Ist die Hand leergefuttert tastet sie das Bett noch ein bisschen ab, in der Hoffnung mehr zu finden, erschlafft dann jedoch erfolglos und kehrt mit dem restlichen Körper zurück in das absolute Koma. Felix schlechtester Wortwitz des Tages: "Mist, mein Teller ist Schmutzig, ich brauch Nu-Tella..." (Felix M. aus W. Irgendwo in Düsseldorf 2011)
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