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Cargo City: Logbuch-Eintrag 008 // 3./4.Mai.2011 // München
Saturday, 07 May 2011 15:16

Cargo City: Logbuch-Eintrag 008 // 3./4.Mai.2011 // München Der Weg nach München war ein entspannter. Wir konnten fast ausschlafen, haben gut gefrühstückt und staunten nochmals, vom Raumschiff aus, über die Innsbrucker Stadtkulisse.

Felix gönnte sich einen neuen schwedischen Markenteppich, da ihm sein „Perser“ in Münster abhanden kam. Wer schon mal im Amp war, wird verstehen, warum man dort einen Teppich übersehen kann.


Malle interessierte sich sehr für das Tromsö-Etagenbett, welches uns in der Innsbrucker Unterkunft als Schlafgelegenheit diente. Angetan von der Robustheit und dem puristischen Design. Traurig war er. Nicht darüber, dass wir ihm es nicht gestatten konnten ein Stahlrohr-Etagen-Bett mit auf die restliche Tour mitzunehmen, vielmehr war er traurig darüber, dass sich ein Teil seines Equipments in Österreich verabschiedete.

Er telefonierte viel und im Münchner Musikgeschäft konnte ihm nicht geholfen werden. Kopf hoch Malle! In München war leider nicht sehr viel los. 50 bis 60 Leute vielleicht. Auch nicht schlimm. Beim nächsten Mal vielleicht... Schlimm, wirklich sehr schlimm, waren die unfassbaren Zustände unserer Unterkunft. Weshalb wir nun, was sonst gar nicht in unserer Natur liegt, kräftig Anti-Werbung betreiben.

Die nächsten Worte werden hart. Vielleicht schließt Ihr beim Lesen der nächsten Zeilen besser die Augen! Es wird nicht schön! Wirklich! Sau-Hotel, Drecksbude! Verdammte Bauruine. Abgerissen gehörst Du. Dein Personal sollte man entlassen! Dir den Warmwasseranschluss entnehmen! Abrissbirnen! Das Finanzamt sollte Dich schließen. Besetzen sollte man Dich! Die Klo-Spühlung nicht benutzen nach dem Geschäft. Einfach abreißen und auf Deinem Grundstück einen billigen Parkplatz errichten.

Also wir sind nicht begeistert vom Easy Palace Hostel in München. Alles dreckig. Baustelle und Baulärm ab 8 Uhr in der Früh. Keine Handtücher. Unfassbar schlechtes Personal. Die Putzfrau fällt ab 10 Uhr ohne Ankündigung in die Zimmer. Der Putz fällt rund um die Uhr von der Zimmerwand. Der Sinn und Zweck einer Putzfrau aufgrund des Allgemeinzustandes des Hostels war uns allen völlig unklar.


„Nein, sie müssen hier JETZT nicht putzen!“ sprach der nackte Malle aus dem Bad „Doch putzen jetzt“ die Putzfrau.
Zum Glück konnten uns die Jungs und Mädels der „Sensational Moonband“ noch die Laune versüßen. Sie kauften noch einen Kasten Bier und luden uns zum Umtrunk bei sich zu Hause ein.

Nette Menschen aus Mingen die Moonis alles mitʻnand !! Wäre in unserem Hostel und in unserem Gang nicht diese schreckliche Abschlussklasse von Fremdsprachenassistentinnen aus Gießen gewesen, welche Koma-Saufen im großen Stil betrieben, hätten wir auch das ein oder andere Auge in der Nacht schließen können. Nächster Tag Off-Day! Jippi! Deshalb gleich mal Simons Spruch des Tages: Ey Jungs Ihr trinkt aber ganz schön Offd ey! Klasse Simon. Alle haben ihren freien Tag in Mingen sehr genossen. Manche gingen erst fein frühstücken im Café Glockenspiel.

Andere blieben einfach im Bett liegen und ließen um sich herum putzen. Nadine ging später einkaufen, Malle machte seine Steuer, wollte ein Pils dabei trinken. Ging nicht. Automat im Hostel kaputt. Felix und Rafael genossen eine Fahrrad- Rikscha-Fahrt zum Chinesischen Turm, Englischer Garten. In dem Turm sitzt eine urige Blaskapelle, davor ein Biergarten. Herrlich. Urbock und Sonne. Tommy fand seine Haxe vom Viktualien-Markt nicht befriedigend und referierte noch lange darüber. Fehlkauf die Zweite.

Am Abend vereinte sich die Gruppe auf dem Frühlingsfest und staunte über die phantastischen Fahrgeschäft-Angebote an denen keiner teilnahm. Noch viel beeindruckender die Brummi-Ausstellung auf dem Festgelände. Beeindruckt zeigten wir uns von der Kreativität der LKW-Fahrer einfach ein Banner mit der Aufschrift „Schausteller-Truck-Ausstellung -Technik von früher bis heute -“ über ihrem Parkplatz aufzuhängen. Ein wenig später aßen wir typisch urig bayrisch deftig im Hacker-Pschorr.

Simon entdeckte seine Affinität zum Maß-Bier-Trinken. Ein gutes Maß, dieses Maß!
Wieder im Hostel angekommen fand Rafael eine dieser Fremdsprachenassistentinnen vor. Diese störte weniger. Denn diese lag ganz ruhig hyperventilierend im Eingangsbereich des Hostels. „Beine hoch, langsamer atmen!“ Der Hostel-Pförtner lief an uns vorbei. „Entschuldigung haben sie vielleicht einen Schluck Wasser für die Dame?“ „Gibt ́s am Automat!“ (Kaputt) „Danke!“

Krankenwagen. Endlich ins Bett gehen. Durchschlafen? Nein! Denn nicht alle dieser jungen sympathischen Gießener Azubis haben sich so brav in die Bewusstlosigkeit begeben. „Wir wollen schlafen!“ „Ey f... dich. Deine Mutter!“ - Eine sympathische Fremdsprache.


Felix schlechtester Wortwitz des Tages:
"Wenn man einen türkischen Kuchen im Vulkan macht, macht man das mit Back- Lava"
(Felix M. aus W. Irgendwoa in Mingen 2011)


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Bilder vom Konzert, aufgenommen von der LAX-Fotografin Itje Kleinert




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