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Frequency 08: So wars
Wednesday, 27 August 2008 01:00

Schlechtes Schuhwerk für das Frequency 08: ChucksWhy does it always rain on me? Beim Frequency Festival 2008 machten sich die Headliner Travis mehr Ehre als sie wollten. Regen wie aus Eimern, verschlammtes Allerlei - aber ein phänomenales Lineup. Wer dabei war, kann sich glücklich schätzen! Für alle anderen gibt´s hier den Rückblick auf drei Tage Überraschungen der verschiedensten Art.

 

Passende Hymne zum Frequency 08: Fuck Forever der Babyshambles

 

120 Tausend Besucher, 90 Bands, fünf Bühnen, drei Tage lang. Angefangen mit den Blood Red Shoes, die eigentlich eher in dunkle, verrauchte Clubs gehören, aber bereits in der Mittagssonne die ersten Besucher begrüßten, bis hin zu den Snitchbros., welche den Festival-Besuchern mit Ihrem Drum´n´Bass-Sound den Soundtrack zum Zeltabbau lieferten.

 

Ein Potpourri aus all dem was sich zur musikalischen Subkultur zählt - Größen wie R.E.M und Die Fantastischen Vier mal ausgeschlossen - wurden von den Veranstalter geladen. Diese hatten es sich zur Aufgabe gemacht haben, zu vereinen: Festivalbesucher mit Anwohnern, in Schlamm steckende Autos mit Traktoren, Britrock-Nachwuchs mit Elektrogrößen, Carl Barât mit Pete Doherty.

 

Doch während die Dirty Pretty Things am Freitag brav ihr Set spielten, ließ Babyshambles-Pete die Fans im Regen stehen. Kein Libertines-Revival, keine Skandale! Stattdessen verpasste Rüpelrocker Doherty gleich zwei gebuchte Flüge. Die Folge: Das Konzert wurde abgesagt und öffnete eine Kluft der Enttäuschung, über die Kaizers Orchestra und The Dropkick Murpheys galant hinweg spielten.

 

Durchgerockt von Donnerstag bis Samstag Nacht hat dagegen die Weekender UK Stage, in diesem Jahr zum ersten und sicherlich nicht letzten Mal beim Frequency mit dabei. Denn schon vor dem Festivalstart war klar, dass es sich hierbei um einen öffentlich-offiziellen Geheimtipp handelt. Nachwuchs und Newcomer aus dem Hause Weekender Records wie die Eight Legs oder The Indelicates haben sich auf "ihrer" Bühne die Seelen aus dem Leib geschrieen, Gitarren geschändet und die Welt begeistert.

 

The Hives lieferten wie gewohnt eine unterhaltsame Show ab, ebenso wie die Fantas, die schon fast wie Opas zwischen The Subways oder Adam Green erschienen.

 

Mal von vollgelaufenen Gummistiefeln, überschwemmten Zelten und feststeckenden Autos abgesehen, die den Schlamm beim Durchdrehen der Räder meterweit in den Himmel schleuderten, um Petrus mit Dreck zu bewerfen, war es ein durchaus gelungenes Festival. Und wer es 3 Tage "nass" ausgehalten hat, konnte sich glücklich schätzen, die Killers zum Abschluss des Festivals live zu erleben.

 

Alle, die es schon jetzt nicht mehr erwarten können, mögen ihren Kalender zücken: Vom 20. bis 22. August 2009 findet voraussichtlich das nächste Frequency Festival in Salzburg statt. Nina-Carissima Schönrock & Dominik Hoferer

 

 

TheSubways008.jpg

 




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