| 5 Fragen an: Jake Roeder |
| Tuesday, 14 July 2009 14:13 | |||
Jake Roeder - ein Name, der viel zu selten fällt in Diskussionen über richtig gute Singer/Songwriter. Ein junger Mann, der viel über sich und das Leben gelernt hat. Ein Musiker, von dem wir mehr wissen wollen und ihn deshalb zum Gespräch geladen haben. Jake Roeder im Interview. Du hast dieses Jahr dein erstes Album veröffentlicht. Darauf finden sich Songs, die alle für sich irgendwie ihre kleine Geschichte erzählen. Woher nimmst du deine Inspiration für Themen? Roeder: Das sind eigentlich ganz verschieden Sachen – das Leben, oft Liebe, der Tod – alles was man irgendwie so erlebt. Kritik an meiner Person mit der ich irgendwie umgehen muss genauso wie manchmal nur drei Sekunden eines Tages die mir nicht mehr aus dem Kopf gehen. Ich finde schon oft Sachen über die ich gerne reden will, allerdings wird nicht alles zu einem Song. Auf meinem Album sind ganz verschiedene Themen vertreten. Wie wichtig war für dich das Zusammentreffen mit Gary Baker (Songwriter der Backstreet Boys und Ronan Keating, Anm. d. Red.)? Roeder: Sehr wichtig. Ich habe in Gary einen tollen Freund gefunden mit dem ich jederzeit Pferde stehlen würde. Tipps von einem Menschen zu bekommen der es in der Musikszene "geschafft" hat ist unbezahlbar. Ungeschönte ehrliche Meinungen zu bekommen ist wichtig. Aber wie gesagt ich sehe ihn mehr als Freund – ja fast schon Familie. Wir haben regelmäßig Kontakt und tauschen uns aus. Man kann von Gary viel lernen – er teilt seine Erfahrung mit mir und dafür bin ich dankbar. Was das für meinen Werdegang bedeutet weiß ich nicht, ich habe mit meinen Freunden, wie zum Beispiel auch Christian Lohr und Bernhard Frank, eine Platte gemacht. Ich habe tatsächlich nicht mit Ihnen gearbeitet um mir große Namen auf die Fahne zu schreiben! Du warst schon mit Die Happy unterwegs, während ihrer Accoustic-Tour. Wäre deren Richtung denn musikalisch auch mal was für dich? Roeder: Natürlich! Sowas habe ich ja in der Vergangenheit auch gemacht und mache es immer noch in anderen Formationen. Das Erlebnis mit Die Happy war großartig – eine tolle Crew und Band – durchweg top Typen. Großartige Musik, die auch in anderen Gewändern funktioniert. Meine Sachen sind live ja auch nicht ganz so gebügelt wie auf CD. (lacht) Drei Dinge, die du in deinem Leben unbedingt noch gemacht haben musst? Roeder: Das Gefühl zu haben einen "großen" Song geschrieben zu haben, ein Kind gehabt haben und auf einen längeren Zeitraum meines Lebens zurückzublicken und zufrieden gewesen zu sein! Was war der beeindruckendste Moment für dich als Jake Roeder? Roeder: Ich glaube das Konzert auf der Die Happy-Tour in Erfurt. Da haben 500 Menschen meinen Song gesungen den sie noch nie vorher gehört haben – das war schon sehr cool! Bei Jake Roeder bedankt sich für das Interview: Nina-Carissima Schönrock (2009)
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Ich fuhr mit Freunden durch Namibia. Da erlebt man natürlich viele Sachen. Autoreifen platzten und nachts schlichen wilde Tiere um unsere Zelte.
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