| 5 Fragen an: Piroth |
| Thursday, 17 December 2009 10:07 | |||
Momentan scheint die Zeit der Schwesternduos zu sein. Nach Festival und First Aid Kit stehen nun die beiden Schwestern Nina und Johanna Piroth dem LAXMag Rede und Antwort. Gerade haben die Schwedinnen ihre Tour zum im Oktober erschienen Album Safe Haven beendet, und sprechen nun mit uns über Labels, Inspiration und über Zugreisen.Ihr habt in den letzten Monaten fleißig getourt. Wie hat es euch gefallen? Piroth: Die letzte Tour war wunderbar. Wir sind zu zweit mit dem Zug durch sieben Länger gereist und haben zwanzig Shows gespielt. Das war unsere bisher längste Tour. Wir waren sogar die erste schwedische Band die jemals in zwei kleinen Clubs in Süditalien aufgetreten ist. Wir haben nette Menschen getroffen, haben zusammen mit tollen Bands gespielt und uns selbst gefilmt. Die Filme kann man sich auf unserem Tourblog ansehen. Ich habe gelesen ihr hättet euer Debütalbum Safe Haven in Deutschland aufgenommen. Stimmt das und wie kam es dazu? Piroth: Eigentlich haben wir dort 2007 Prima Ballerina, in einem kleinen Ort namens Trittewitz, aufgenommen, einfach weil uns die Akustik und das Gefühl in dem Aufnahmeraum gefallen hat. Unsere erste EP Alternative Tour haben wir 2004 in Berlin aufgenommen wo wir zu dieser Zeit lebten und ständig auftraten. Für das neue Album Safe Haven waren wir im schwedischen Nottköping, in einem alten Haus, in dem Johanna lebt. Was oder wer inspiriert euch? Piroth: Alles inspiriert uns. Haupsächlich aber Geschichten, Märchen, Ups-and-Downs, die Menschen in unserer Nähe, Dinge die in der Nacht leuchten, Berge und Täler, die Natur und ihre Klänge, Funkelndes und Glitzerndes, schöne und laute Klänge, Stimmen in unseren Köpfen, Menschen auf der Straße, Vögel, Musikboxen, Sprachen, Reisen, Zug fahren, Farben, Muster, das Malen, Schreiben, Musik; der alte Balkon auf dem wir in Österreich unsere ersten Lieder geschrieben haben, Beziehungen und Freunde, Disskussionen und Nachrichten, Bücher, Gefühle und Erinnerungen, Zeit zu haben und Dingen Zeit zu geben, Ungerechtigkeit in der Welt; Dinge die wir nicht verstehen. Ihr habt euer eigenes Label: Oma Gusti Records. Warum habt ihr euch für ein eigenes Label entschieden und wie kam es zu dem Namen? Piroth: Oma Gusti war unsere Großmutter. Sie war die erste Frau mit einem Schallplattengeschäft in Salzburg. Wir waren in unserer Kindheit jeden Sommer bei ihr. Sie hat uns sehr inspiriert. Nach einer kleineren, unorganisierten Tour durch Europa 2004 kamen wir nach Stockholm zurück, mit unserer EP die wir in Berlin aufgenommen hatten. Zu dieser Zeit haben wir bereits Musik gemacht solange wir uns zurückerinnern konnten und daher wollten wir unser eigenes Label, um unsere eigene Musik veröffentlichen zu können. Wir haben schon lange von einem Label geträumt und als wir nach Hause kamen, schien der richtige Moment gekommen zu sein. In den fünf Jahren die seit der Gründung vergangen sind, haben wir viel gelernt und kennen inzwischen alle Schritte, um ein Album aufzunehmen und rauszubringen. Was war der eindrücklichste Moment für euch als Piroth? Piroth: Der war als wir auf Tour waren, im Zug durch die Alpen und Täler, und feststellten, dass wir unseren Traum lebten. Diesen Moment erlebt zu haben und sich an das Gefühl dabei exakt zu erinnern, ist ohne Zweifel der eindrücklichste Moment für uns. Das Gefühl der Befriedigung und sich nichts anderes zu ersehenen (was wir beide gerne tun) war toll. Das wir alles zusammen erleben und tun und somit unsere Erinnerungen teilen ist auch unvergesslich. Bei Piroth bedankt sich für das Interview: Rebekka Schwarz (2009)
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Ich bin Fan von religiösen Gemälden und Bilderwelten. Meine Mutter sagt immer, dass meine Zeichnungen aussehen wie die Bilder von Hieronymus Bosch.
Jonny Sanders, Pete & The Pirates
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