| 5 Fragen an: Dominik Steiner |
| Tuesday, 14 December 2010 00:00 | |||
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Dominik: Ich war in dieser seltsamen Sinnsuche. Nicht erwachsen. Nicht jugendlich, und da war dann auf einmal diese Geschichte, die mich an einen guten Freund erinnerte. Am Anfang wollte ich nur die Hauptfigur skizzieren, und die Idee festhalten, für irgendwann, aber plötzlich hatte ich 20 Seiten, kurz drauf einen halben Roman, und ein paar Motivationsversuche später, schließlich einen ganzen. Nicht, dass ich dadurch jetzt erwachsen geworden wäre, oder so, aber ich merke, dass diese Geschichte in mir brannte, und bin froh, dass ich mich auf diese Art von ihr befreien konnte. Bekommst du Feedback deiner Leser? Dominik: Ja, gelegentlich. Wie lautet der allgemeine Ton? Dominik: Einen allgemeinen Ton gibt's eigentlich nicht. Das Feedback pendelt von Begeisterung zu angewiderter Abneigung. Ich bin aber sehr dankbar, dass es so wechselhaft ausfällt. Gerade aus der Kritik kann ich ja einiges lernen, sie darf also gerne deutlicher sein. Nicht, dass ich mich dran machen würde, alles zu ändern, aber ein bisschen was bestimmt. (lächelt) Was sind deine Pläne für die Zukunft? Dominik: Ich will das Leben weiterhin lieben, besonders in Momenten an denen's schwer fällt, und ich will mal eine Empfehlung für ein Buch von mir in der Tageszeitung meiner Heimatstadt lesen. Ansonsten darf's gern so weitergehen, wie's im Moment ist. Welche Bücher, Filme oder Platten inspirieren dich zum Schreiben? Dominik: Inspiriert haben mich z. B. "Betty Blue" von Philippe Djian oder "Rohstoff" von Jörg Fauser. Im Allgemeinen, Bücher die man spüren kann, und die sich nicht hinter verkopften Formulierungen verstecken. Musik zum Schreiben ist für mich momentan Vieles von The National oder Get Well Soon. Melancholische Musik meistens. Was war der bisher beeindruckenste Moment deiner Karriere? Dominik: Äh, Karriere? (lächelt) Sehr beeindruckt hat mich ein Brief, den ich aus einem Gefängnis bekam. Der Absender schrieb, dass meine Texte ihn ans Leben glauben lassen und ihm Kraft geben. Allein durch dieses Feedback hat sich das Schreiben ja eigentlich schon gelohnt. Bei Dominik Steiner bedankt sich: Simone Bauer(2010)
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