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5 Fragen an: Sahara Hotnights
Saturday, 11 October 2008 21:23

Sahara Hotnights by S. ZschernitzAm 5. September 2008 ist das neue Album von Sahara Hotnights namens What If Leaving Is A Loving Thing erschienen. Wie gewohnt gibt´s hier schwedischen Powerpop zum Abtanzen, auch wenn lange nicht klar war, ob es das Album überhaupt geben wird. Jennie Asplund (Gitarre) hat uns in fünf Fragen verraten, warum es in der Bandgeschichte einen Knick gab und das neue Album trotzdem das beste ist, was sie jemand produziert haben.

 

Ihr wart verdammt jung, als ihr die Sahara Hotnights gegründet habt, gerade einmal 9 und 10 Jahre als. Hättet ihr damals schon gedacht, dass ihr so lange im Geschäft bleiben würdet?

 

Asplund: Ich weiß nicht, vielleicht. Wir haben immer schon darüber geredet, dass es genau das wäre, was wir alle machen wollen: In einer Band spielen mit unseren besten Freundinnen. Und das für immer.

 

Schwedische Bands sind hier in Deutschland momentan ziemlich beliebt.. Würdet ihr sagen, dass man eurer Musik anhört, wo ihr herkommt?

 

Asplund: Es kommen eine ganze Menge guter Bands aus Schweden, von daher kann ich es schon verstehen, dass sie so populär sind. Aber ich glaube nicht, dass allein vom Hören von Sahara Hotnights entscheiden kannst, woher wir kommen. Oder vielleicht kann man es doch...?

 

Ihr habt den Hives zum Erfolg verholfen, könnt Dave Grohl zu euren persönlichen Fans zählen – alles ziemliche Hammer! Was kann da noch kommen?

 

Asplund: Wir wollen weiterhin das machen, was wir am meisten lieben. Noch mehr großartige Alben aufnehmen und am besten ununterbrochen auf Tour sein. Es tut so gut, endlich wieder in Europa auf Tour zu sein! Es war schon viel zu lange her.

 

Wenn ihr die freie Auswahl hättet: Mit wem zusammen würdet ihr mal gerne ins Studio gehen oder live auf der Bühne stehen?

 

Asplund: Für das letzte Album hatten wir Björn Yttling von Peter, Björn & John mit uns im Studio. Er hat das komplette Album produziert. Und wir wollen definitiv noch öfter mit ihm zusammenarbeiten! Wir hatten noch nie so eine tolle Zeit im Studio wie eben jetzt, als wir dieses Album gemacht haben.

 

Was war der für dich beeindruckendste, wichtigste und einprägsamste Moment mit den Sahara Hotnights?

 

Asplund: Wir hatten eine Art Unterbrechung der Band, bevor wir damit angefangen haben, am neuen Album zu arbeiten. Für über ein Jahr haben wir nicht miteinander getourt oder zusammen abgehangen. Das war eine sehr schmerzhafte Periode, in der wir alle nicht wussten, wann und ob wir noch einmal als Band zusammen kommen. Aber wenn ich jetzt mal darauf zurück blicke, sehe ich nur noch die guten Sachen daran. Wir haben wirklich alle mal eine Auszeit gebraucht – und jetzt macht alles mit der Band gleich viel mehr Spass als jemals zuvor.

 

Bei Jennie Asplund von Sahara Hotnights bedankt sich für das Interview: Nina-Carissima Schönrock

(2008)




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