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Elektrorock aus Berlin, die Dritte: klez.E sind in diesem Jahr stolze Eltern eines neuen Albums geworden. Vom Feuer der Gaben handelt und heisst es und gibt Anlass genug, Sänger und Gitarrist Tobias Siebert mal zum Gespräch zu bitten.
In der Gestaltung eurer Songs seid ihr ja recht kreativ: Neben Streichern, Bläsern und Chören gibt es da auch mal Instrumente wie Thüringer Waldzither, Hackbrett, Kirchenorgel oder auch Weinglas, Reißverschluss und Druckpresse zu hören. Wie entstehen solche Ideen, und wie setzt ihr so was zum Beispiel bei euren Konzerten um?
Siebert: Grundsätzlich finden wir es interessant, aus dem normalen Bandkontext auszubrechen und sind so immer auf der Suche nach anderen Sounds. Mit dem Takt einer Druckmaschine zum Beispiel, wollte ich schon immer gerne etwas machen. Live spielen wir dann so viele zusätzliche Instrumente, wie es uns zu fünft möglich ist.
Für die Limited Edition eures Albums "Vom Feuer der Gaben" habt ihr zwölf Künstler gebeten, zu jedem Stück ein Kunstwerk zu gestalten. Wie fühlt es sich an, seine eigenen Lieder als Bilder zu sehen?
Siebert: Großartig! Wir waren ganz überrascht, als die Bilder eintrafen, wir sehen konnten, wie sehr sie zu unseren Stücken passen. Im Falle von dem Bild zu "Vom Feuer der Gaben" von Andy Potts, hat es uns sogar geholfen, nach den zwei Jahren Arbeit am Album zu erkennen, was klez.E da eigentlich gerade geschaffen haben.
Eure Texte habt ihr auch ins Englische übersetzt. Wie wichtig ist es euch, dass der Zuhörer sich damit beschäftigt?
Siebert: Die Übersetzung haben wir für die Möglichkeit uns international zu verstehen abgedruckt. Grundlegend finde ich die Texte ersteinmal wichtig für mich. Das ist ein Spiegel, ein zeitlicher Abschnitt, ein Zwischenstand meiner Gedanken. Ich finde es aber auch sehr spannend, was sich aussenstehende Personen dazu für Gedanken machen.
Auf "Im Feuer der Gaben" spielen die Themen Religion und Krieg eine große Rolle. Was hat euch inspiriert, darüber zu schreiben und zu singen? Gibt es da aktuelle Bezüge?
Siebert: Ich habe mir sehr viel Gedanken um das Thema Religion gemacht. Krieg und Religion spielen immer zusammen. Glaubenskriege rechtfertigen, und setzen über ihre Zeit das Gebot "Du sollst nicht töten" von den jeweiligen Kirchen unterstützt, ausser Kraft. Ich finde das sehr bedenklich. Aktuell sind Geschehnisse, wie sie etwa im Irak oder Afghanistan stattfinden, in meinen Augen, als Religionskriege getarnte Wirtschaftskriege. Auf der anderen Seite hilft ein Glaube in schweren Zeiten. Ein Gemeinschaftsgefühl, dass Trost spendet, ist wichtig für betreffende Menschen. Ich selbst bin nicht religiös. Ich habe eine eigene Vorstellung, einen eigenen Glauben zu den Dingen. Aber es beinhaltet keine Gottfigur und passt wohl auf keine bestehende Kirche.
Was war der für dich bewegendste Moment mit Klez.E?
Siebert: Gerade erleben wir jeden Abend, wenn wir unsere neue Platte live spielen, ein Hochgefühl. Wir sind sehr glücklich, endlich "Vom Feuer der Gaben" erzählen zu können.
Bei Tobias Siebert von klez.E bedankt sich für das Interview: Sara Haussleiter
(2009)
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Vielleicht lag das Problem auch hier begraben....
http://soundcloud.com/...
Ich kann hier wirklich nur sehr wenig nachvollziehen. Ich finde es unglaublic...
http://www.youtube.com/watch?v=eCQNmFoz_dI&feature=related
Plüschtiere kann man nicht verpacken, Katzen aber schon ;)
http://www.y...
ah pardon, du hast sooo recht! danke für den hinweis!