| 5 Fragen an: The Rakes |
| Tuesday, 31 March 2009 09:41 | |||
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Auch wenn das für unsereins eher eine seltsame Beschreibung der Hauptstadt ist, die erstmal ein kleines Fragezeichen über dem Kopf hervorruft, hat es sich für The Rakes anscheinend voll gelohnt. Mit Klang besinnen sich die Londoner wieder auf ihre Anfangszeit, die Platte findet zurück zu der Unbeschwertheit von Capture/Release und erzählt von einer Menge Lebenslust, Spaß und kleinen Alltagsproblemen fernab der großen Frage des Universums wie ewige Liebe oder Sinn des Lebens. Wie das nun genau war mit Berlin und wie sich die Rakes ihre Musik als Mädchen vorstellen, haben wir sie mal eben persönlich gefragt.
Matthew Swinnerton: Uns war es wichtig London zu verlassen und in einer neuen, frischen Umgebung das Album aufzunehmen. Wir haben von Planet Roc und dem Funkhaus durch Kontakte in Berlin erfahren und das schien uns der perfekte Ort für dieses Album zu sein. Klang ist ein geräuschvolles Album, also brauchten wir einen geräuschvollen Titel... Klang!
Matthew: 1989 ist ein Song über unsere Eindrücke von Berlin als Außenstehende. Eine Nacht in Friedrichshain und der Film Wings of Desire (gemeint ist Der Himmel über Berlin von Wim Wenders, Anm. der Redaktion) waren sehr inspirierend für uns.
Matthew: Luzia Berlin (Bar und Club in Kreuzberg, Anm.) Sowjetisches Ehrenmal im Treptower Park, war sehr interessant Beatles Bar in der Torstraße (Matthew meint die Musikerklause Bresch in der Torstraße 99, Anm.) Ein Pizza Laden in Friedrichshain war großartig, leider habe ich den Namen vergessen Karl Marx Allee
Wenn Eure Musik ein Mädchen wäre, wie würde sie aussehen?
Matthew: Kurzes, bauchfreies Oberteil, rot gefärbte Haare, zerrissene Jeans, eine Ausgabe von Hermann Hesses "Narziss und Goldmund" in der Potasche Was war bisher Euer beeindruckendste Moment mit The Rakes?
Matthew: Als wir spontan einen Gig für eine Gruppe Cowboys und Cowgirlsin einer Bar in Wallace, Idaho (Einwohnerzahl: 995) gespielt haben. Wir haben unser Equipement in einem Pick up zum Gig gefahren...
Bei Mattew Swinnerton bedankt sich für das Interview: Eva Deinert
(2009)
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ah pardon, du hast sooo recht! danke für den hinweis!