| playing ameba: "Eine Mischung aus paranoider Psychose und Elektronik" |
| Monday, 03 September 2007 19:34 | |||
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Würdet ihr bitte beschreiben, wer hinter playing ameba steht und wie eure Arbeit aussieht. Bei playing ameba geht es um die künstlerische Umsetzung von audiovisuellen, grafischen und poetischen Elementen. Man könnte es als eine Interaktion zwischen Musik, Videokunst und Poesie beschreiben. Das Projekt playing ameba gibt es seit zwei Jahren. Nach einer sehr spannenden Zeit in Spanien, arbeiten wir in Berlin, New York und London. Als Musikproduzenten ermöglichen wir auch anderen Musikern eine Aufnahme ihrer Songs in unserem Studio. Ihr lebt und arbeitet unter anderem in Berlin. Warum habt ihr diese Stadt als Wohn- und Arbeitsort gewählt? Berlin kann durchaus als die europäische Hauptstadt der Kunst bezeichnet werden. Das Zirkulieren von neuen Ideen und Bewegungen gibt der Stadt eine eigene Identität, die viele verschiedene Projekte ermöglicht. playing ameba ist ein Teil davon. Wir glauben, dass wir hier als Projekt wachsen und uns weiterentwickeln können. Wie würdet ihr eure Musik beschreiben? Wir übertragen Gefühle. Wir mixen die abgefahrensten elektronischen Downbeats mit ergreifenden Melodien, die Körper, Seele und Geist berühren. Ich versuche diesen Tornado von Gefühlen auch in unsere Live-Shows zu übertragen. Man kann sie aber auch zu Hause auf dem Sofa bei einem Glas Wein oder Martini hören. Was ist euer privater Musikgeschmack? Musik mit Soul. Musik, die die eigene Vorstellungskraft in Gang setzt, eine Mischung aus paranoider Psychose und Electronic. Ich denke, ein Mix aus Portishead und Radiohead würde diese Symbiose ganz gut beschreiben. Die Vorstellung von spielenden Amöben wirft einige Fragen auf: Wie kam es zum Bandnamen playing ameba und was wollt ihr mit diesem Namen ausdrücken? Amöben (engl.: ameba) sind einzellige Organismen, die meist durchsichtig sind und ihre äußere Form ständig verändern können. Das Wort „spielen" (engl.: play) hat einen doppelten Sinn: Man kann Musik spielen lassen oder man spielt, wie Kinder es für gewöhnlich tun. Der zweiten Bedeutung von „spielen" wohnt eine gewisse Unschuld inne, die unseren kreativen Prozess ausmacht. Abgesehen davon glauben wir an die Schönheit der Sprache. Ist schon ein Plattenvertrag in Aussicht? Der Erfolg, den wir innerhalb einer kurzen Zeit auf myspace hatten, macht uns schon sehr glücklich. Wir stehen in Kontakt mit einigen bekannten Künstlern, mit denen wir zusammenarbeiten. Wir werden uns außerdem demnächst auf Tour begeben und auf verschiedenen Festivals in Europa spielen. In den letzten Monaten dieses Jahres nehmen wir ein Studio-Album auf. Wir würden uns sehr über Angebote von Plattenlabeln, wie über Veranstaltungsagenturen für unsere Tour freuen. Bei playing ameba bedankt sich für das Interview: Sandra Marsch (2007)
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Gestern abend hätte ich fast geheiratet. Ich habe eine wunderbare Frau namens Bernadette kennen gelernt. Wir waren füreinander bestimmt, aber sie hatte schon einen Freund. Darum ist aus der Hochzeit leider nichts geworden.
Nathaniel Fregoso, The Blood Arm
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