| Alec Empire: "Blasmusik gescratcht" |
| Saturday, 01 December 2007 14:28 | |||
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Im Münchner Olympic Hotel in Mitten des Glockenbachviertels sitzt Alec Empire in der Frühstücks-Lounge. Die Haare, zu Atari Teenage Riot-Zeiten noch schwarz, sind nun blond. Er wirkt wie der nette Kerl von nebenan, Schwiegermutters Liebling - ein sympathischer Typ, den man gern haben muss. Dass er in den Neunzigern noch Stücke wie Deutschland has gotta die und Destroy 2000 years of culture veröffentlichte, nimmt man ihm fast nicht ab: Ein Revoluzzer sieht anders aus, zumindest stellt man ihn sich anders vor. Aber was Alec anfasst, macht er mit Herz und Leidenschaft - wenn ihn was stört, dann sagt er das.
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Ich wäre gern bei einem Samstagsspaziergang von Andy Warhol und Truman Capote durch New York dabei, um sie dann abends bei ein paar trockenen Martinis Billie Holliday singen zu hören.
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