| Neon Pingu Pussys im Portrait |
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Die Neon Pingu Pussys sind die Gewinner f6-Music-Award in Sachsen 2009 und fahren nun zum Finale des Nachwuchspreises nach Berlin, wo sechs vielversprechende Newcomer gegeneinander antreten. Eine mehr als beachtliche Leistung, denn nicht weniger als 970 Nachwuchsmusiker sind ins Rennen gegangen für den Musikpreis. Jury-Mitglied Kai Wingenfelder (Fury In The Slaughterhouse) lobte die Band in höchsten Tönen: "Danke! Das ist die Band, die man sich als Jury wünscht. Ich will ein Album, Hut Ab! Das Beste was ich aus deutschen Landen seit Langem Neues gehört habe." Die Neon Pingu Pussys stammen aus einer beschaulichen Kleinstadt in Südwestsachsen, wo der musikalische Einfluss natürlich ein völlig anderer ist als in Metropolen wie München und Berlin, da sich in diese Breitengrade nur selten coole Newcomerbands von der Insel oder aus Übersee hinverirren. Dennoch ist die Musik der Neon Pingu Pussys ziemlich international beeinflusst: Von Wombats ("Marvin") über The Cinematics ("Neon Dreams") bis zu den Klaxons ("Pingu Dance Trance" - Anspieltipp!) reichen die Einflüsse, die aber stets nur Anlehnungen bleiben. Hinzukommen bei den Sachsen abgefahrene, bunte Bühnenshows und die „Ideologie der Pinguine": "Wir lassen für euch die Pinguine tanzen und umgarnen euch mit den unterschiedlichsten Klangfarben", lautet ein Statement der Band. Die Neon Pingu Pussys haben ein konkretes Band-Konzept und wissen, wo die Reise hingehen soll, womit sie sich von gewöhnlichen Schülerbands, die bestenfalls Turnhallenmusik fabrizieren, deutlich abheben. „Wir bezeichnen unseren Stil liebevoll als Indielectro, was sich durch eine treffende Verbindung von Sythezisermelodien gepaart mit einer experimentell-mystischen Klängen äußert", erklärt Andres, Gitarrist der Band. Die ersten Songs der fünf Jungs zeichnen sich durch viel Snythesizer, Keyboard und Electrobeats sowie minimalistisches Songwriting und einer gehörigen Portion Humor aus - eine Charaktereigenschaft, die sich sonst nur gestandene Größen der Musikbranche erlauben. So werden schon mal die Unzulänglichkeiten des stillen Örtchens beliebiger Ausgehlokalitäten besungen: "We hate hand dryers, we need a towel", heißt es da im Refrain von "Disco Toilets". Oder es wird die Gebrauchsanleitung eines Elektrogerätes musikalisch verpackt, wie in "Electroshock" geschehen: "Don't use this operator near fire".
"Musik spielte schon von Kindesbeinen an eine wichtige Rolle bei jedem von uns. Ferdinand und ich haben bereits im Kindergarten die musikalische Früherziehung zusammen genossen, von einer Band war man da allerdings noch weit entfernt. Die Devise in den kommenden Jahren war vorerst das Erlernen eines Instrumentes und natürlich seinen Geschmack zu entdecken. Irgendwann kam dann die Zeit, in der man viele Schnittmengen im gegenseitigen Interesse an Musik feststellte und somit beschloss, sich mit diesem wunderbaren Hobby selbst zu beschäftigen." Und das machen sie wirklich gut. Wir sind gespannt, wie es mit den Newcomern weitergeht und drücken die Daumen für den Bandwettbewerb in Berlin. www.myspace.com/neonpingupussys Wie die Neon Pingu Pussys die letzten Tage vor dem großen Finale in Berlin erleben und wie es ihnen an ihrem großen Tag ergeht, könnt ihr übrigens in ihrem LAXMag-Tourtagebuch nachlesen! Eva Deinert
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