| Friendly Fires im Portrait |
| Thursday, 05 March 2009 13:20 | |||
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Deren Mitglieder kennen sich bereits seit Schulzeiten. Spielten Ed Macfarlane (Gesang und Keyboards), Edd Gibson (Gitarre) und Jack Savidge (Drums) früher in der Hardcore Punk Liga, lassen sie sich seit 2006 von der Dancemusik der 80er und den Melodien des Shoegaze inspirieren. Ende 2006 vertonen sie ihre neuen Interessen auf der EP Photobooth und legen 2007 die EP Cross The Line nach. Auch auf die erste Single müssen ihre Anhänger nicht lange warten. Paris wird vom NME und The Guardian zur Single Of The Week gewählt. Schnell finden sie in den Indie-Rockern von Interpol Fans ihrer Soundergüsse. Denen gefällt die Band so gut, weshalb sie Friendly Fires als Support-Act mit auf ihre UK-Tour nehmen. Die Marketingmaschine läuft auf Hochtouren und so hört man Friendly Fires Song On Board in TV-Werbekampagnen zur Nintendo Wii und zur Playstation 3. Immer mehr von den Medien gehypt, folgt im Herbst 2008 das selbstbetitelte Debütalbum Friendly Fires beim Label XL Records, die auch Radiohead, Vampire Weekened und The White Stripes vermarkten. Auf ihm zu hören: energiegeladener Elektro-Disco-Rock, der direkt in die Beine geht. Anleihen finden sich bei Depeche Mode und Duran Duran oder auch den Kollegen von LCD Soundsystem oder Daft Punk. Bei den wilden Trillerpfeifen und den schnellen Instrumentierungen beim Opener Jump into the Pool denkt man auch gerne an das Safri Duo. Den Beat treiben stets Synthie-Keyboard, Schlagzeug und Kuhglocken-ähnliche Percussions an. An Prince fühlt man sich bei der Dancenummer Lovesick erinnert, vor allem im mehrstimmig gesungenen, hallenden Refrain. Skeleton Boy kommt mit Elektrogitarren daher und nähert sich im Refrain sehr den Melodien von Olives You're not alone an, auch wenn hier "Your love is out, Believing despite the loss, Give me your hand, Let's face this night and see it throu" gesungen wird. Lyrische Texte machen das Album, dem an manchen Stellen etwas mehr Ecken und Kanten sicherlich nicht geschadet hätten, zu einer auditiven Explosion in jedem Club. Friendly Fires haben das Feuer entfacht und wer bei ihren Songs unbewegt auf der Tanzfläche stehenbleiben kann, der geht auch zum Lachen in den Keller. Christine Bulla
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