| The Intersphere im Portrait |
| Thursday, 21 May 2009 00:36 | |||
|
"Progressiv" heißt in Bezug auf die Hesslers im besten Sinne "nach vorne" und zwar mit voller Fahrt! 2005 startete Christoph Hessler, Namensgeber, Kopf der Truppe und verantwortlich für Gesang sowie Gitarre, in Mannheim mit Sebastian Wagner (Bass), Moritz Müller (Drums) und Thomas Zipner (Gitarre) ein Bandprojekt, das keine Zeit verlieren wollte.
So ging es bereits ein Jahr später schon auf Deutschlandtour, im Rücken die Aufnahme in das Förderprojekt "Bandpool" des Landes Baden-Württemberg (nicht schlecht). Anschließend, im November 2006, erschien das Debüt-Album smallOnes brainpain, auf das Anfang 2007 die zweite Tour folgte. Weitere Punkte sammelten die vier dann beim Ringrocker Wettbewerb, der sie als Gewinner zu Rock am Ring brachte (wow), 2008 der Erfolg beim Bit Music Contest, Auftritt beim Frequency Festival in Österreich (noch mal wow) etc.
Mit krachender Musik geht’s bei den Jungs eindeutig zur Sache, ohne Vorspiel, ohne Schnörkel oder Klischees und unnützen Glitzer – was dann allerdings doch wieder an Klischees über Mannheim erinnert, auch wenn keiner von ihnen gebürtig aus dieser etwas derberen Stadt stammt. Die Rechnung dieses ehrlichen Rocks geht ohne Frage auf: Zwischen allumfassender Wut auf das große Ganze (smallOnes brainpain) und etwas einfühlsameren, musikalisch nuancenreicheren Annäherungen an die Komplexität der Welt (Translate) gibt es so manchen, gut aufgebauten Lieblingssong zu finden. Eingängig ohne zu langweilen.
Dabei klingt die Stimme des Frontmannes Hessler doch schon recht erwachsen und hält allen Anforderungen an eine Rockröhe durchaus stand. Aber auch die restlichen Bandmitglieder können sich mit ihren Instrumenten, die beinahe als eigene Charaktere herauslesbar sind, in jedem einzelnen Stück behaupten. Da wundert es manchmal fast schon, dass diese einzelnen Elemente schließlich doch noch zu einem „harmonischen“ Ausgangspunkt zurück- und zusammenfinden (schöner Beispielsong: Koma).
Doch gerade bei Konzerten wird das ganze Ausmaß des Zusammenhalts klar. Auf und unterhalb der Bühne verbreiten die Hesslers mehr Spaß als die Songs in der Studioversion vielleicht vermuten lassen. Kein Wunder, dass ihr Bekanntheitsgrad durch diese ständigen Bewährungsproben vor der Live-Kritik stetig wuchs. "In Städten, in denen wir noch nicht gespielt haben, sind’s dann auch schon mal wenig Leute, aber wenn wir 20 überzeugen können, kommen nächstes mal 40. Die Tour ist ziemlich Rock´n´Roll!" So Gitarrist Thomas einst im LAX-Interview.
Bei soviel angesammelter Bühnen- und Festivalerfahrung kann die LAX-Redaktion für 2009 nur noch Hals und Beinbruch und dem Publikum viel Fun wünschen! Und dann gibt es zum Schluss noch den semi-offiziellen LAX-Preis für das schönste Björk-Cover mit Army of Me, nicht verpassen! Mirjam Miethe
|
Kommentare
Suche
Ähnliche Artikel
- Rezensionen
- Interviews
- Portraits













Vielleicht lag das Problem auch hier begraben....
http://soundcloud.com/...
Ich kann hier wirklich nur sehr wenig nachvollziehen. Ich finde es unglaublic...
http://www.youtube.com/watch?v=eCQNmFoz_dI&feature=related
Plüschtiere kann man nicht verpacken, Katzen aber schon ;)
http://www.y...
ah pardon, du hast sooo recht! danke für den hinweis!