Home icon Home»Laut»Rezensionen»Yeah Yeah Yeahs: Is Is
Yeah Yeah Yeahs: Is Is
Wednesday, 22 August 2007 14:30

Yeah Yeah Yeahs sind definitiv sexy Auch Punk kann sexy sein. Der Meinung ist zumindest unser Redakteur Florian Zick, wenn es um die New Yorker Yeah Yeah Yeahs und deren aktuellen EP Is Is geht.

Die „Geschichte der O" ist ein erotischer Roman, der von sexueller Obsession und weiblicher Unterwerfung handelt. Auch die Yeah Yeah Yeahs haben eine O - nämlich Karen O. Gleichwohl ist sie eine ganz andere O. Mit dem Mikrofon einen sexuellen Akt nachzuahmen, das würde man kaum als devotes Verhalten durchgehen lassen. Sie erschrecke sich oft selbst bei dem, was sie da auf der Bühne tue, sagt die YYYs-Frontfrau. Und doch ist dieses Rockbitch-Gehabe ein höchst unterhaltsames Attribut der New Yorker Artpunk-Band.

 

Ein wenig schwierig ist es freilich schon, den Yeah Yeah Yeahs den Punk abzunehmen. Die Nähe zur US-Entertainment-Branche samt Prominenten-Liaison gehören da nämlich eigentlich nicht zur Standardausstattung. Dennoch zählt das Trio zum Mitreißensten, was die amerikanische Rock-Szene zu bieten hat.

 

Mit Fever to tell und Show your bones haben die YYYs mittlerweile zwei Langspielplatten auf dem Markt. Dass sie auf der EP Is Is wieder so klingen wie am Anfang, ist kein Zufall. Es handelt sich bei den fünf Liedern doch um nicht verwendetes Material aus der Debützeit. Warum es das nicht auf die Platten geschafft hat? Keine Ahnung. Die Stücke sind um keinen Deut schlechter als die bisher Bekannten. Karen Orzolek, Nick Zinner und Brian Chase klingen auf Is Is wie gehabt: Schnell und unglaublich dicht mit etwas Rotzgören-Chic. (Florian Zick)


VÖ 20.07.07




Kommentar schreiben
Name:
Email:
 
Titel:

3.26 Copyright (C) 2008 Compojoom.com / Copyright (C) 2007 Alain Georgette / Copyright (C) 2006 Frantisek Hliva. All rights reserved."

 

Kommentare