| Reingehört: Florence and The Machine, Moby |
| Tuesday, 14 July 2009 16:34 | |||
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VÖ: 10.07.2009 Seit langem war kein Künstler schon vorm Erscheinen des Debüts derart medial präsent wie Florence And The Machine. Die Single Kiss With A Fist wertete einen Werbespot auf, noch bevor die dazugehörige Platte im Laden stand. Dementsprechend groß war der Erwartungsdruck, der auf Florence Welch und ihrer Band lag. Und konnte sie dem Hype gerecht werden? Auf jeden Fall, wenn auch nicht wie erwartet. Denn wer nach Kiss With A Fist ein kurzweiliges Indie-Pop-Album gerechnet hat, der lag ein bisschen daneben. Radio-Pop ist nur eine Facette, die uns Florence auf ihrem Debüt präsentiert. Daneben überrascht sie mit Blues, Jazz, Psychedelic und Postpunk. Florence Welch siedelt sich, ihre Musik - und ihre Bühnenoutfits - irgendwo zwischen Cat Powers, PJ Harvey und Massive Attack an, zwischen 60er Hippie und Punkgöre, zwischen harmlosen Blumenkind und Wonderwoman. Der Einsteiger Dog Days Are Over ist nicht nur das Statement einer Powerfrau, sondern eine energisch-epische Kampfansage. Deshalb wundert es auch nicht, dass das dominierende Instrument der Platte eine starke, vorantreibende, teilweise sogar bedrohlich wirkende Trommel ist: I'm Not Calling You A Liar und Howl werden von ihr bestimmt und ganz offensichtlich auch Drumming. Das Sphärische Between Two Lungs kommt sogar fast ohne ein weiteres Begleitinstrument aus, während Cosmic Girl eine zarte Harfe hinzuholt. Ein besonderes Schmankerl ist die Coverversion von Candi Staton's You Got the Love und setzt dem angenehm abwechslungsreichen und überzeugend vielschichtigen Album das Sahnehäubchen oben drauf. Wenn Lungs auch anders als erwartet ist, kann man trotzdem zurecht sagen: Was für ein großartiges Debüt! Eva Deinert
Moby: Wait For Me VÖ: 03.07.2009
Moby, der alte Punkrocker und zuletzt auch Discofunker, hat länger nichts von sich hören lassen und war auch irgendwie die eigene Musik leid geworden. Jetzt, 10 Jahre nach Play, findet er mehr denn je genau dahin wieder zurück: Zu den Anfängen. So ist Wait For Me ein Zeitreise zurück ins Jahr 1999. Die Melancholie und Schwermut des Albums will ganz offensichtlich an Why Does My Heart Feel So Bad anschließen. Und so kommt es, dass man alles irgendwie schon mal gehört hat - nur besser. Ein zähes Instrumental - Division - steht am Anfang, gefolgt von schwermütigen Lounge-Stücken, auf denen größtenteils andere die Songs singen. Obwohl der Einsatz von Samples und Stimmen recht gelungen ist, auch wenn diesmal keine Gaststars zu hören sind, sondern interessante, frische Newcomer, so ist es doch alles in allem recht spannungslos und irgendwie dröge. Ein Song, der einen kurz aus der sich eingestellten Lethargie holt, ist Mistake, der einzige übrigens, auf dem Moby selbst singt. Hier formuliert und besingt er seinen Weltschmerz in feinster Joy Division-Manier. Und dennoch: Es ist eben nicht mehr Play und Moby kann die Zeit auch nicht zurückdrehen, so sehr es auch versucht und so laut er auch "Wait For Me" ruft, irgendwie humpelt er seiern Großen Zeit hinterher und erreicht sie doch nicht mehr. Daher ist es eher unwahrscheinlich, dass dieses Album einschlägt. Wohl eher einschläft. Eva Deinert
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Vielleicht lag das Problem auch hier begraben....
http://soundcloud.com/...
Ich kann hier wirklich nur sehr wenig nachvollziehen. Ich finde es unglaublic...
http://www.youtube.com/watch?v=eCQNmFoz_dI&feature=related
Plüschtiere kann man nicht verpacken, Katzen aber schon ;)
http://www.y...
ah pardon, du hast sooo recht! danke für den hinweis!