| Reingehört: Cougar, The Charcoal Sunset, Timo Breker |
| Wednesday, 19 August 2009 01:00 | |||
Der eine entsagt dem Gesang, die anderen beiden beschränken sich auf minimalen Instrumenteneinsatz. Warum Cougar, The Charcoal Sunset und Timo Breker doch allesamt lauschenswert sind, weiß Nina vom LAXMag. Cougar: PatriotVÖ 21.08.09 Die ersten 79 Sekunden der Platte schüren die Hoffnung auf das Album des Jahres. Doch was ab der 80. Sekunde folgt ist keineswegs eine Enttäuschung, sondern vielmehr etwas ganz anderes, als man vielleicht auf den ersten Hinhörer hin vermutet hätte. Denn Cougar reihen sich keineswegs in die endlose Reihe von Gitarrenbands ein, die über ihr erste große Liebe und den letzten Abend auf Tour singen, sondern öffnen die Tür in eine musikalische Richtung, die mehr bedarf als schön formulierten Textzeilen. Deshalb verzichten Cougar gleich ganz auf Gesang und schaffen die Festigkeit und Überzeugung ihrer Musik nicht mit einer rauchigen und vielfältig einsetzbaren Stimme, sondern durch penibel durchkomponierten Soundarragements. Paul Smith, Sänger von Maximo Park und bekennender Fan von Cougar, beschreibt das ungewöhnliche Zusammenspiel von Instrumenten folgendermaßen: "Eine einmalige Mischung aus wunderschönen instrumentalen Melodien und antreibenden Rhythmen, beide organisch und elektronisch." Mal himmelhoch jauchzend, mal zu Tode betrübt, aber stets von bittersüßen Klangfäden umwoben. Einen konkreten Anspieltipp gibt es an dieser Stelle keinen, denn das Album muss als das gehört werden, was es ist: Ein in sich verknüpftes Gesamtwerk. Nina-Carissima Schönrock The Charcoal Sunset: In Your GardenVÖ 22.08.09 Zum 40. Geburtstag des Woodstock Festivals veröffentlichen viele der damaligen Bühnengäste wieder neue Alben. Sei es, weil man gerade sowieso im Gespräch ist, sei es, weil die Dylans und Springsteens von damals nie wirklich von der Bildfläche verschwunden sind und sich heute immernoch einer fröhlichen Fangemeinde erfreuen. All jenen wie auch allen anderen, die sich für einsame Männer mit Gitarren begeistern können, sei hiermit eine neue Band vorgestellt, die sich im Plattenregal wunderbar zwischen den alten Meistern machen würde: The Charcoal Sunset orientieren sich an den Großen der Siebziger Jahre und ihren heutigen erfolgreichen Nachfolgern - und schaffen so einen durchaus hörenswerten und mit modernen Klängen gespickten Retrosound. Die fünf Jungs aus Berlin haben folkigen Rhythmus in Blut, schreiben eingängige und zeitlose Songs, von denen sie immerhin vier jetzt auf eine EP gepackt haben, um damit die beschwerliche Reise durch die Musikwelt anzutreten. Auf dass die Reise erfolgreich sein wird und vielleicht sogar irgendwann ein Album der Herren nachfolgt. Der Titelsong der EP In Your Garden kann jedenfalls überzeugen. Nina-Carissima Schönrock Timo Breker: Learn&WaitVÖ 24.07.09 Es scheint so, als bräuchte Timo Breker zum Leben nicht viel mehr als eine Gitarre und Geschichten, die das Leben schreibt. Doch was abgedroschen nach einer Floskel klingt, klingt eigentlich viel mehr nach Sommer und zufriedenheit. Nach diesem winzigen Moment des Glücks, der einen beschleicht, wenn man unter sonnigem Himmel den Alltagslärm um einen herum vergisst und sein Hauptaugenmerk auf eine harmonische Szenen im nahem Umfeld oder eine eben erhaltene wirklich gute Nachricht legt. Bei Timo Breker hält dieser Moment knapp 21 Minuten lang an, stets untermalt von seiner für das Singer/Songwritertum geschaffenen Stimme und der einsamen wie tröstenden Gitarrenklänge - mal rein akustisch, mal in Begleitung von Bass, Drums und Piano seiner Band. Zwar ist diese EP viel zu schnell durchgehört, macht aber auch Geschmack auf ein Album des jungen Hamburgers, auf das sich nicht nur Freunde von Nikola Sarcevic freuen dürfen. Nina-Carissima Schönrock
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Vielleicht lag das Problem auch hier begraben....
http://soundcloud.com/...
Ich kann hier wirklich nur sehr wenig nachvollziehen. Ich finde es unglaublic...
http://www.youtube.com/watch?v=eCQNmFoz_dI&feature=related
Plüschtiere kann man nicht verpacken, Katzen aber schon ;)
http://www.y...
ah pardon, du hast sooo recht! danke für den hinweis!