| Reingehört: Port O'Brien, Helgi Jonsson, Marsheaux |
| Tuesday, 13 October 2009 01:00 | |||
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Folkig, melancholisch gemütlich kommt das neue Album von Port O’Brien aus Alaska daher. Teils schwermütig düster, teils fröhlich, warm und leichtfüßig werden die Songs gesungen von Van Pierszalowski und Cambria Goodwin, begleitet von Gitarre und melodischen Streichern. Die Stücke sind sehr introspektiv, denn die Bandmitglieder erzählen von vielen sehr persönlichen Erfahrungen. High Without The Hope fungiert dabei als Rahmen der Platte. Ein meditativer Song, in dem die Band den Tod von Cambrias jüngerem Bruder verarbeitet. My Will Is God erzählt dann von den Veränderungen, die man nach so einem Schicksalsschlag durchlebt. Love Me Through lädt zum Mitwippen ein, ebenso wie der beschwingte Sour Milk Salt Water. Calm Me Down ist das längste und wohl größte Stück der Platte mit seinem epischen instrumentalen Zwischenteil. Auch ihr zweites Album dient in vielen traurigen Momenten als musikalischer Trostspender und Refugium, als Sprachrohr der eigenen Gefühle. Christine Bulla
Helgi Jonsson: For The Rest Of My Childhood Sigur Rós, Teitur, Björk - das ist nicht etwa isländisches Musiker-Namedropping, sondern nur eine kleine Auswahl der Künstler, mit denen Helgi Jonsson in seiner jungen Karriere bereits zusammengearbeitet hat. Mit For The Rest Of My Childhood steht nund das zweite Solo-Album des Isländers in den Läden. Im Kamin knistern und knacken die Holzscheite, im Wohnzimmer breitet sich behagliche Wärme aus. Auf dem Tischchen neben dem Sofa steht eine Tasse heiß dampfender, duftender Tee. Ein goldendes Blatt segelt langsam am Fenster vorbei zu Boden und fällt auf einen bunten raschelnden Laubhaufen. Die musikalische Umsetzung dieses Bildes ist Helgi Jonsson mit For The Rest Of My Childhood gelungen. Mit zarter Instrumentierung und mal fragilem Gesang, mal überraschend kräftiger Stimme nimmt uns der Isländer mit auf einen melancholischen Herbstspaziergang durch verfärbte Wälder, grenzenlos weit und doch schützend und tröstend. Bettina Koch
Synthiepop mit Frauenstimmen - da drängt sich natürlich gleich der Name Client auf. Doch den Vergleich mit den Grandes Dames des Genres brauchen Marsheaux wahrlich nicht scheuen, schließlich durften sie sogar schon mit den Engländerinnen touren. Auf ihrem neuen Album Lumineux Noir präsentieren Marsheaux 15 lockere Popsongs, die im Grunde ebenso in die 80er gehören wie Schulterpolster und Mamma Miracoli. Die Kompositionen der beiden Griechinnen, die in ihrer Heimat auch als vielgebuchte DJanes in Erscheinung treten, bestechen durch Ohrwurmmelodien und tanzflächentaugliche Synthie-Beats und bringen glitzerndes Discolicht in graue Herbsttage. Bettina Koch
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Vielleicht lag das Problem auch hier begraben....
http://soundcloud.com/...
Ich kann hier wirklich nur sehr wenig nachvollziehen. Ich finde es unglaublic...
http://www.youtube.com/watch?v=eCQNmFoz_dI&feature=related
Plüschtiere kann man nicht verpacken, Katzen aber schon ;)
http://www.y...
ah pardon, du hast sooo recht! danke für den hinweis!