| Daniel Pain: Catch a Wave |
| Friday, 11 December 2009 12:30 | |||
Die Pop-City Augsburg lebt noch! Und Münchens kleiner, aber feiner Nachbar hat nach wie vor einiges an fabelhafter Musik zu bieten. Der beste Beweis ist die neue Platte von Daniel Pain. Der Singer/Songwriter ist schon eine Weile in der Augsburger Musikszene unterwegs, sei es alleine oder als Bassist bei den Herren Polaris. Nun legt er mit Catch a Wave ein wunderschönes Album für kalte Tage vor, mit dem er sich mühelos in die Reihe altgedienter Augsburger Pop-Helden einreihen kann. Manchmal sind die Dinge erstaunlich einfach. Und gerade deswegen besonders schön. Ungefähr so verhält es sich mit Catch a Wave. Auf dem Cover: Der Künstler selbst, wie er sich mit Freude in eine bilderbuchartig schäumende Welle stürzt. Schlicht in schwarz und weiß. Sofort werden Urlaubserinnerungen wach, an Tage am Meer, an Wellenreiten, an die große Einfachheit. Innen drin: Zehn Songs, die, jeder für sich, ganz alleine von ihrer Qualität leben. Kein Brimborium. Keine Geigen, keine Posaunen. Keine Tänzerinnen und keine Leuchtschrift. Einfach nur schöne Musik. Mit dem Instrumental-Opener Throug Space / In Time entführt uns Daniel Pain in seine Welt zwischen Heiterkeit und Melancholie. Dezent gezupfte Gitarren weisen uns den Weg zu den folgenden Liedern. Die handeln vom Alltäglichen und gleichzeitig Besonderen, von Kaffee und Liebe, von Glückskeksen und Musik. Die Harmonien: Ein Lehrstück, wie aus dem Musikbuch. Die Instrumentierung: Klassischer geht es nicht. Gitarre, Schlagzeug, Bass, Tasten. Ein wenig Backgroundgesang. Mehr brauchen die Songs auch nicht, denn sie klingen ganz von alleine so locker-leicht, so warm und so selbstverständlich, dass man beim Hören unweigerlich in sich hineinlächeln muss. Hin und wieder brechen Daniel Pain und seine Band ein wenig aus dem gewohnten Kontext aus, etwa bei Forever For Now, das erfrischend jazzig klingt und auch aus einer Jam-Session heraus entstanden sein könnte. Oder auch mit Secret Crush - dieser Song könnte es sogar schaffen, das eher bewegungsfaule Augsburger Publikum einmal zu einem dezenten Kopfwippen zu bewegen. Und dass die Jungs auch richtig losrocken könnten, wenn sie denn wollten, zeigen sie bei Hit Industry. Natürlich nicht ohne Augenzwinkern, wenn es heißt: "You and me, we are the hit industry." Sehr nachdenklich wird es gegen Ende der Platte mit Bruised. "If you were with me, I'd take your hand like it was mine," singt Daniel Pain hier, begleitet von Gitarre und Mundharmonika, mit zerbrechlich-schöner Stimme. Eine herzerweichende Ballade, die auf einer solchen Platte keinesfalls fehlen darf. Und dann das große Finale mit dem Namensgeber und vielleicht stärksten Song des Albums Catch a Wave: Das Klavierintro klingt, als wäre Sir Elton John persönlich am Werk. Eine zauberhafte Melodie, weise Lyrics und die richtige Prise Melancholie. Mehr brauchen wir nicht. Oder mit den Worten von Daniel Pain: "I found that I was born to catch a wave with you." Wenn doch im Leben alles so einfach wäre. Sara Haußleiter VÖ: 11.12.2009 Die Platte Catch a Wave ist im Eigenvertrieb (2N Records / Apocalyptic Productions) erschienen und kann über die Myspace-Seite von Daniel Pain, direkt unter danielpain(at)gmx.net oder auf seinen Konzerten erworben werden. Live: 23.01.2010 (17h) - München, Hausmunik (Pariser Str. 22)
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Vielleicht lag das Problem auch hier begraben....
http://soundcloud.com/...
Ich kann hier wirklich nur sehr wenig nachvollziehen. Ich finde es unglaublic...
http://www.youtube.com/watch?v=eCQNmFoz_dI&feature=related
Plüschtiere kann man nicht verpacken, Katzen aber schon ;)
http://www.y...
ah pardon, du hast sooo recht! danke für den hinweis!