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Zwei Mal zartes Singer- und Songwritertum, einmal durch Sophie Zelmani, die mit für sie typischen Arrangements und schmachtender Stimme das Leben und vor allem die Liebe besingt. Dann die Britin Kathryn Williams die mit einem interessanten Titel, noch interessanteren Instrumenten und letztendlich mit einem abwechslungsreichen Album zu überzeugen vermag.
Sophie Zemani: I’m the Rain VÖ 26.02.2010
Sophie Zelmani, eine Grande Dame der schwedischen Singer- und Songwriterszene, wartet mit einem neuen Album I'm the Rain auf, dass fast 15 Jahre nach ihrem ersten Machwerk erscheint.
Was zeichnet Sophie Zelmani aus, dass sie sich so lange und konstant im harten Musikgeschäft halten konnte? Nun, zuallererst einmal ihre schmachtende, sanfte und weiche Stimme die es vermag den Zuhörer sofort in ihren Bann zu ziehen. Kombiniert mit schlichten Gitarren- und Pianoarrangements, simplen und gleichzeitig schönen Texten wäre das Erfolgsrezept schnell erklärt. Genau dieses wiederkehrende Musikschema wurde der Schwedin in den letzten Jahren allerdings eher zum Verhängnis, waren ihre CDs zu eintönig, zu gleich, zu vorhersehbar und, um es ganz deutlich zu sagen, zu langweilig.
Mit I’m the Rain schafft sie es zum Glück und sicher zur Freude vieler Fans diesen Teufelskreis zumindest teilweise zu durchbrechen. Sophie Zelmani greift auch bei ihrem neuen Album auf altbewährtes zurück und bleibt ihrem Stil treu, trotzdem schafft sie Höhepunkte. Das Highlight ist der albumeröffnende Titel If I Could der eine Leichtigkeit versprüht und den Hörer sofort fesseln kann, erinnert er doch an die besonders glänzenden Lieder ihrer Anfangsphase wie etwa Sing and Dance. Trotzdem schafft sie es nicht den hohen Standard des Albenanfangs bis zum Ende zu halten, so wird es doch, je näher das Ende kommt, langsamer, verzagter und gleichförmiger. Wie man so schön sagt, da wäre noch Luft nach oben für Kommendes. Rebekka Schwarz
Kathryn Williams: The Quickening VÖ 25.02.2010
Benannt nach dem Schwangerschaftsstadium in dem sich der Fötus im Mutterleib zu bewegen beginnt, ist Kathryn Williams siebtes Album The Quickening betitelt. Ob die Musik der Britin zu bewegen vermag und etwas lebendiges darstellt, soll im folgenden genauer betrachtet werden.
Nicht nur die Bedeutung des Titel ist ein seltsames Unikum, auch die Art das Album aufzunehmen. Man stelle sich vor: Alle Texte und die Musik sind geschrieben. Man geht ins Studio um mit Musikern dieses aufzunehmen mit der kleinen Besonderheit das keiner der Musiker die Titel im Vorfeld kennt. In nur vier Tagen, live eingespielt und unter genannten Voraussetzungen entstand dann The Quickening. Neben der obligatorischen Akustikgitarre wurden eher Instrumente der Kategorie "selten" eingesetzt wie Cajóns, Psalter und andere. So mischen sich unter die meist folkigen Klänge, die sich teilweise sogar in Richtung des irischen Folks bewegen, auch fremdartige.
Ähnlich wie bei Sophie Zelmani ist auch hier das erste Stück das Highlight. 50 White Lines handelt vom Tourleben, vom Reisen durch die Nacht. Hier passt einfach alles: Instrumentierung und Text machen den Titel zu einem mitreißenden Meisterwerk dessen Anziehungskraft man sich kaum entziehen kann. Die 12 Titel ergeben ein stimmiges Ganzes, mit ein paar Schwachstellen, vor allem aber vielen Höhen, geprägt durch die eingehende Stimme Kathryn Williams. Rebekka Schwarz
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Vielleicht lag das Problem auch hier begraben....
http://soundcloud.com/...
Ich kann hier wirklich nur sehr wenig nachvollziehen. Ich finde es unglaublic...
http://www.youtube.com/watch?v=eCQNmFoz_dI&feature=related
Plüschtiere kann man nicht verpacken, Katzen aber schon ;)
http://www.y...
ah pardon, du hast sooo recht! danke für den hinweis!