| Punkfrühling: Pinksnotred und Donots |
| Monday, 29 March 2010 09:58 | |||
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VÖ: 26.03.2010 Das Video von Pinksnotred zur ersten Single Automatic aus dem Album Remedy. könnt ihr schon seit einigen Tagen in unserem Fernseher auf der LAXMag.de-Startseite anschauen. Ein Song, der Power hat und beim Autofahren nur auf Streckenabschnitten ohne Geschwindigkeitsbegrenzung angehört werden sollte, denn die Nummer gibt Vollgas - und das färbt ab! Aber auch die weiteren Tracks des Albums sind alles beachtliche Gitarrenrocksongs, die nie Langeweile aufkommen lassen. Ramona, den die Band 2007 für den Kinofilm Videokings komponiert hat, ließ die Musikbranche aufhorchen. Doch der darauffolgende Weg bis zur Albumveröffentlichung 2010 war von Rückschlägen und Steinen geprägt, ist das Ergebnis nun umso bemerkenswerter. Ein Highlight folgt dem nächsten und die Band zeigt in 12 Stücken die ganze Bandbreite ihres Könnens – vom an Kings of Leon erinnernden Electric Life bis zur Ode an Rage Against The Machine mit Witchcraft . Am deutlichsten zeigt sich die Verspieltheit der Band zwischen Track 8 und 10: Da hauen sie dem Hörer drei Songs um die Ohren, die stilistisch sehr verschiedene, aber allesamt großartige Nummern sind. Track 8, She Draws My Fires, ist ein gradlinigen Rocksong mit eingängiger Melodie und einem genialen Spannungsbogen, den man einfach lieben wird. Track 9, Counting Steps, hingegen erinnert mit seinem Drive an Gaslight Anthem-Songs und ist der perfekte Nachts-allein-durch-die-Straße-nach-Hause-fahren-Song: "The city sleeps but I'm awake..." Track 10 ist der Masterplan und der sieht vor: Samstagabend zu Hause bleiben ist nicht! Wer eine Entscheidungshilfe braucht, ob man es sich nicht lieber gemütlich machen sollte, bekommt mit Masterplan den musikalisch angebrachten Arschtritt. Auch Errors gehört richtig abgefeiert und der Rausschmeißer The Returning macht einfach Laune, die Scheibe gleich noch mal von vorn zu hören. Fazit: Eine Platte, die so viel Energie hat, dass man auch den Rest des Jahres seine helle Freude daran haben wird! Chapeau! Eva Deinert
VÖ: 26.03.2010 Bevor man den achten Longplayer einer Band das erste Mal anhört, herrscht eine ähnlich Spannung wie wenn man das erste Mal ein Debütalbum einer Band hört: In beiden Fällen weiß man nicht, was einem erwartet. Doch keine Erwartungen zu haben, ist gut, so kann man schließlich nicht enttäuscht, besser noch: sogar richtig überrascht werden. Was die Gebrüder Knollmann und ihre Entourage aus Ibbenbüren da im vergangenen Jahr aufgenommen haben, ist mit 37 Minuten zugegebener Maßen recht kurz, aber dafür durchaus eine gelungene Überraschung. The Long Way Home ist, wie der Name schon sagt, eine Rückkehr zu den Wurzeln: zum Musik machen durch und durch. Noch mehr als auf Coma Chameleon schauen die Donots übern Tellerrand: Was kann man nach 16 Jahren gemeinsamen Musizierens eigentlich noch so (für Instrumente spielen)? Schifferklavier, Mandoline, Tuba, Klavier, Streicher – die Experimentierfreude kennt auf The Long Way Home keine Grenzen. Außerdem wird verstärkt auf Chorgesang gesetzt, was in dem wunderbaren und erfolgsverwöhnten Song Stop The Clocks vom letzten Album auch schon super funktioniert hat und auf der neuen Platte obendrein eine schöne Metapher dafür ist, das der lange Nachhauseweg gemeinsam gegangen wird. So dürfen beispielsweise schon beim opulenten Opener, der passenderweise Changes heißt, bei der melancholisch-liebenswerte Popnummer Forever Ends Today, dem instrumental sparsam ausgestatteten Schunkelstück Let It Go und überhaupt eigentlich immer alle Donots mitsingen. Zu Pop und Country gesellt sich auf die Platte mit dem fröhlichen The Years Gone By noch Folk und 80er Wave (Who You Are) hinzu: Diesmal haben die Westfalen wirklich keine Musikrichtung ausgelassen. Gewohnt souveränen Punk gibt's natürlich auch: Make Believe und Dead Man Walking sind die Stücke, auf die man sich live freuen darf. Bei letzerem übernimmt der jüngere Knollmann, Guido, die Leadstimme, wie schon bei To Hell With Love vom Vorgängeralbum. Mit dem außergewöhnlichen Fünfminüter Parade of One ist das Album dann auch schon zu Ende und ein erstaunter Hörer bleibt zurück, denn wer hätte gedacht, dass so viele Instrumente, Genres und Ideen in 37 Minuten passen und obendrein von einer Band kommen, die schon sieben Alben hinter sich hat. Fazit: The Long Way Home ist der Zwanni, den man nach einer langen Party-Nacht auf dem Nachhauseweg in der Jackentasche findet, der die helle Freude auslöst, da man ihn doch nicht, wie zuvor angenommen, versoffen hat. Eva Deinert
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Vielleicht lag das Problem auch hier begraben....
http://soundcloud.com/...
Ich kann hier wirklich nur sehr wenig nachvollziehen. Ich finde es unglaublic...
http://www.youtube.com/watch?v=eCQNmFoz_dI&feature=related
Plüschtiere kann man nicht verpacken, Katzen aber schon ;)
http://www.y...
ah pardon, du hast sooo recht! danke für den hinweis!