| Grum: Heartbeats |
| Friday, 16 July 2010 14:40 | |||
Jeder Produzent versucht, mit seinem Tun und Handeln den Nerv der Zeit zu treffen. Das ist sein Job, dafür vertrauen ihm Musiker ihre Songs und Alben an. Handelt es sich bei diesen Alben aber um die erste eigene Platte eines Produzenten, stellt sich die Frage: Ist der Mischer selbst etwa der bessere Musiker? Wenn er eine solch talentierte DJ-Seele in seiner Brust trägt wie Grum, auf jeden Fall."Wer das nicht mag, ist ein Idiot": So lautet kurz und grob übersetzt die Meinung der britischen Elektro-Pop-Presse zu Grums Erstlingswerk Heartbeats. Was ziemlich übertrieben klingt, liegt allerdings in der Tatsache begründet, dass Grums erste und zum Album gleichnamige Single Heartbeats nicht nur auf der Insel zu einem echten Dauerbrennerin den Clubs geworden ist. Und dabei steht der ProduDJ oft selbst an den Plattentellern, um die partywütige Menge zum Wahnsinn zu treiben. Nach seiner ausverkauften US-Tour begibt sich Grum, alias Graeme Shepherd, 2010 auf die Reise quer durch Europa. Halt macht er dabei in London und auf Ibiza - zwei Destinationen, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten, und doch die ganze Zielgruppenbandbreite von Grums Musik umreißen. Das kann man negativ bewerten, muss aber nicht. Denn der junge Schotte hat bereits bewiesen, dass er sich nicht dem Ballermann-Techno verschriehen hat, sondern vielmehr fantastischen Sounds a là Late Of The Pier, Passion Pit, Goldfrapp und Friendly Fires. Kaum verwunderlich ist es da, dass die Genannten auch alle schon mal die Remixdienste des 24-Jährigen für sich in Anspruch genommen haben. Das Album Heartbeats ist allerdings kein Sammelsurium von Remixen, die sich Grum frecherweise zu eigen gemacht hat. Es ist vielmehr eine ihm eigene Pop-Interpretation von Synthie-Sounds und Dance-Potenzial - wenngleich einem einzelne Song-Ausreisser wie beispielsweise Turn It Up eher 80er-Jahre-Beat-Kopfschmerzen bereiten, die man gehofft hatte, nach Madonnas True Blue von 1986 überstanden zu haben. Trotzdem gilt für Heartbeats: Es ist ein Album, auf dessen Wohl sich Justice und Daft Punk wohl nur noch zuprosten können, während Calvin Harris und Heart Revolution verzweifelt versuchen, noch einen Platz auf der prall gefüllten Tanzfläche des Sommers zu ergattern. Nina-Carissima Schönrock VÖ: 20.08.10
Anlässlich des neuen Albums bietet Grum übrigens einen 60-minütigen DJ-Mix zum kostenlosen Download an. Neben eigenen Stücken verarbeitet er hier unter anderem Songs von LCD Soundsystem, The Human League und den Scissor Sisters. Hier könnt ihr den gelungenen Mix runterladen ->
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Vielleicht lag das Problem auch hier begraben....
http://soundcloud.com/...
Ich kann hier wirklich nur sehr wenig nachvollziehen. Ich finde es unglaublic...
http://www.youtube.com/watch?v=eCQNmFoz_dI&feature=related
Plüschtiere kann man nicht verpacken, Katzen aber schon ;)
http://www.y...
ah pardon, du hast sooo recht! danke für den hinweis!