| Arcade Fire: The Suburbs |
| Thursday, 29 July 2010 18:30 | |||
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Arcade Fire melden sich endlich zurück und präsentieren mit The Suburbs eines der am sehnlichst erwarteten Alben 2010. Es ist Platte Nummer drei, welche die Kapelle rund um Win Butler und Régine Chassagne nach Funeral und Neon Bible veröffentlicht. Man kann getrost vorweg nehmen: Das Warten hat sich gelohnt.
Einige Songs gaben sie uns schon im Vorfeld als eine Art Kostprobe auf die 16 Stücke, die nun auf der Platte zu hören sind. Ein in sich dichtes und geschlossenes Konzeptalbum über das Vorstadtleben ist es geworden. Mit der Gesellschaft setzen sie sich immer wieder auseinander. Die Eigenarten der Nachbarschaft haben Arcade Fire ausschweifend auf Funeral mit den großartigen Songs des vierteiligen Neighbourhood Opus besungen, nun gibt es eine Retrospektive auf die Kindheit und Jugend und somit ein Album über das Älterwerden. Butler besingt dabei teilweise nostalgisch seine eigenen Suburbs. In Houston, Texas ist er aufgewachsen, bevor er nach Montreal migrierte. Seine Worte sind wohl auf fast alle Vorstädte der Welt übertragbar, malt er mit den Songs doch die befreiende Vergänglichkeit der großen Bauten der eigenen Kindheit, welche der Gegenwart weichen mussten und nun keine Bedeutung mehr haben. „And all of the walls that they built in the seventies finally fall. And all of the houses they build in the seventies finally fall. Meant nothin' at all“. Wer auf The Suburbs ausschweifende orchestrale Begleitungen mit großen überladenen Streicherarrangements und Orgelklängen erwartet, der wird diese nicht auf jedem Stück finden, dafür aber neue und doch alte Klänge. Der Sound ist etwas reduzierter als auf den beiden Vorgängeralben, was nicht heißen soll, dass er deswegen schlechter ist. Denn auch auf hier findet sich der Owen Pallett’sche Charme, was beim hymnenhaften Rococo oder dem Anfang von Empty Room unschwer zu erkennen ist, in denen die wie wild streichenden Geigen von E-Gitarren eingeholt werden. Auch auf dieser Platte bleibt das Phänomen gleich, welches schon frühere Alben auszeichnete: Viele Stücke erschließen sich nicht nach einmaligem Genuss, die Stücke gewinnen mit jedem Hören an Intensität. Gerade Ready To Start oder The Suburbs haben eine ungeheure Kraft und entwickeln einen Sog, so dass man fast nicht anders kann, als sie immer und immer wieder zu hören. Mit Sprawl II gehen sie diesmal einen Schritt zurück Richtung 80er Jahre, schmiegen sich an Abba an mit einem beschwingten Synthesizer Disco Beats und hohem weiblichen Gesang. We Used To Wait geht mit seinem treibenden Klavier-Schlagzeug-Beat orderntlich in die Beine. Dieser Rhythmus ist eindeutig das, was Arcade Fire unter anderem ausmacht und was sie können. Und das sehr gut. Christine Bulla VÖ: 02.08.2010
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Vielleicht lag das Problem auch hier begraben....
http://soundcloud.com/...
Ich kann hier wirklich nur sehr wenig nachvollziehen. Ich finde es unglaublic...
http://www.youtube.com/watch?v=eCQNmFoz_dI&feature=related
Plüschtiere kann man nicht verpacken, Katzen aber schon ;)
http://www.y...
ah pardon, du hast sooo recht! danke für den hinweis!