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Jackson Analogue: And then, nothing.
Tuesday, 02 October 2007 02:00

Jackson Analogue in der Kritik

November 2007 war es soweit: Die Welt wird wieder um einen gelungenen Tonträger reicher. And then, nothing ist der ernüchternde Titel des Debütalbums von Jackson Analogue und die Band hat gut gewählt. Denn hat man diese Platte einmal komplett durch gehört und begriffen, kann danach wirklich nicht mehr viel kommen. Nina vom LAXMag kann die Finger trotzdem nicht davon lassen.

 

Die Rede ist vom Debüt der Brit-Rocker Jackson Analogue von der Isle Of Wight. And then, nothing heißt das frische Meisterwerk und liefert in der Reihe insulanischer Alternativen mit Seitenscheitel endlich mal wieder richtig schmutzigen Rock´n´Roll. Elf Songs sind es an der Zahl, die wesentlich verschwitzter klingen als die Outfits der Herrschaften vermuten lassen.

 

Jackson Analogue haben ihre Hausaufgaben gemacht, kein Song klingt wie der andere. Jeder Titel besteht für sich aus verschiedensten Musikeinflüssen – von Country und Softpop bis hin zu düster-deprimierendem Indie-Rock. Keiner klingt wie der andere. Das ist auch der Grund, weswegen man bei Jackson Analogue nicht einfach andere Bands zum Schubladenvergleich hernehmen kann. Jedes Stück erinnert an eine andere großartige Band, von der sich die fünf Briten möglicherweise haben inspirieren lassen.

 

Und doch ist es ein einmaliger Sound, der gar nicht geklaut worden sein kann. Ein Gesamtkunstwerk, das auf einem einfachen Grundrezept beruht: Jackson Analogue haben And then, nothing fast ausschließlich mit analogen Instrumenten eingespielt. Instrumente, deren jetziger Überzeugungskraft und Eindringlichkeit die digitalen Möglichkeiten nicht annähernd hätten entsprechen können – so Sänger Jim Homes. Die Aussage unterstreichen die Titel Buffalo und Walking Zombie besonders.

Ebenfalls erwähnenswert ist das grandiose Gänsehaut-Finale des Albums. Moody Man Left. Sphärische Klänge, die einem tröstend mit auf den Weg geben, dass wir uns bereits schon jetzt auf ein zweites Album freuen dürfen – des Debüttitels zum Trotz. (Nina-Carissima Schönrock)

 

VÖ 02.11.08




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