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Intellektueller Freigeist? Toughter Typ? Oder doch ein Softie? Das alles lässt sich bei Franz Kasper nicht ganz von einander abgrenzen, dafür ist das neue Album Man With A Dog zu vielfältig: Nicht einfach nur Singer/Songwriter, dafür das ideale Rezept für Alltagsmelancholie und tröstende Gitarrenklänge. Unsere Carla hat sich für euch durchgehört.
Besucht man Franz Kaspers Homepage im Internet, wird man von Kindermalereien begrüßt – ein Strichmännchen, ein Häuschen mit Kamin, eine Blume. Ein verträumtes Bürschchen? Liest man seine Interviews auf einschlägigen Musikseiten, wird man von Zitaten überhäuft, die beweisen, dass er ein fleißiger Philosophiestudent ist – mal Kant hier, mal Kant da.
Dazu gibt er klare Ansagen, wie er zu seiner Musik steht. „Musik ist meine Art, den Menschen Stille zu geben. Meine Songs beantworten keine Fragen. Ich halte mich nicht an die Regeln. Zugegeben: ich bin so frei.“ Sieht man dann seine Fotos, so kommt man eher auf die Idee, dass er ein stiller Poet ist, verträumt, sanft, gefühlvoll. Nun, klar ist: der Typ ist anders als die anderen. Intelligent, intellektuell, gerade heraus, von sich überzeugt, vielfältig. Auf jeden Fall aber: begabt.
Sein Talent ist erst einmal daran zu erkennen, dass er nun schon seine fünfte Platte in gerade mal sechs Jahren veröffentlicht hat. Workaholic ist er also auch noch! Bei so viel Schaffensdrang müssen einem die Kompositionen ja geradezu aus den Fingern fließen. Und beim Genuss des Werks Man with a dog wird dem Zuhörer auch noch schnell bewusst, dass Franz Kasper eine Art musikalisches Genie ist. Vielseitig ist die Platte, die Lieder sind in keine Schublade einzuordnen. Singer/Songwriter, okay, aber das war´s denn auch schon.
Die Platte ist ruhig, manchmal melancholisch, dann aber auch irgendwie fröhlich. Auf jeden Fall ist das Album sehr Gitarren-lastig. Schon das erste Lied „From upon you“ besticht durch die eingängigen Gitarrensounds. And we are free to frown upon you.... Aber ein einschlägiges Rock-Album ist es nicht. In einem der besten Tracks, What had to be done, steht eher die Violine im Vordergrund, beim Titelsong Man with a dog schimmert ein wenig Country durch.
Überhaupt kann der Junge nicht nur komponieren und Instrumente zum Klingen bringen, sondern auch noch super singen. Etwa in How do I get close, ein Cover des Songs von Ray Davies, damals gefloppt, von Franz Kasper nun beeindruckend interpretiert. Der Junge weiß, was er tut, dass muss man ihm lassen. Seine Stimme klingt nach einem wilden Leben, zuviel Whiskey, zu vielen Zigaretten, schön inbrünstig. Er kann singen, komponieren, spielen – wahrscheinlich kann er alles.
Nun fehlt also dazu passend nur noch der Erfolg. Das weiß auch sein Management: „Die deutsche Radiolandschaft ist eine echte Herausforderung für die Fans von Franz Kasper. Sein individueller Musikstil passt kaum in die engen Vorgaben der Formate. Trotzdem: Viele wollen Songs von Franz Kasper im Radio hören und es sollen noch mehr werden. Wünscht euch die Songs von Franz Kasper und ihr werdet frei sein.“ Hört sich ganz gut an, oder? Na, dann mal los... (Nina Carla Praun)
VÖ 23.11.07
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Vielleicht lag das Problem auch hier begraben....
http://soundcloud.com/...
Ich kann hier wirklich nur sehr wenig nachvollziehen. Ich finde es unglaublic...
http://www.youtube.com/watch?v=eCQNmFoz_dI&feature=related
Plüschtiere kann man nicht verpacken, Katzen aber schon ;)
http://www.y...
ah pardon, du hast sooo recht! danke für den hinweis!