Ihr Debütalbum war 2004 schon kurz nach der Veröffentlichung vergriffen - ein eindeutiges Zeichen für Black Rust, wieder ins zusammen ins Studio zu gehen und eine weitere Scheibe in Singer-Songwriter-Manier nachzulegen. Das wundervolle Ergebnis: Medicine & Metaphors.
Er liebt sie, aber sie weiß nicht davon. Liebt er sie nicht mehr, entdeckt sie ihre Gefühle für ihn. Er hat sie irgendwo gesehen und kann seitdem an nichts anderes mehr denken. Also schreibt er ihr einen Song, sie sieht ihn aber nicht, weil sie jemand anderen liebt. Es folgen Achterbahnen der Gefühle, das Ende und vieles mehr.
Was nach einer kitschigen Telenovela aus dem Privatfernsehen klingt, ist - kurz zusammen gefasst - der lyrische Inhalt des neuen Albums von Black Rust. Doch was im TV von mittelklassigen Schauspielern durch platte Liebeleien dargestellt wird, hat außer dem Überthema "Liebe" nicht viel mit dem inzwischen zweiten Album der Band gemein. Medicine & Metaphors heißt das Werk und liefert mit seinem Albumcover die Gebrauchsanleitung zum richtigen Anhören voller Gefühl und Verständnis gleich mit:
Eine gemütliche, in die Jahre gekommene Couch, deren Sprungfedern sich wie der stechende Schmerz des Liebeskummers in den Hintern bohren. Gedimmtes Licht einer ausrangierten Stehlampe, die ebenso wie man selbst schon bessere Tage erlebt hat. Ein alter Schallplattenspieler, der das akustische Instrumentalgefüge von Black Rust angemessen zur Geltung bringt. Langstielige Kerzen für den nötigen Hauch von Romantik und eine Flasche Hochprozentiges zur Förderung der Melancholie und um sich darauf zu besinnen, wie vergänglich das Schöne und die Verliebtheit doch sind.
Wer seiner Liebsten ein Tape zusammenstellen möchte, kann direkt auf dieses Album zurückgreifen. Hier ist alles mit dabei, von Herzschmerz bis hin zu Liebesschwüren der lyrischen Art. Ein Album voller Liebe, Liebe, Liebe! Wie der Titel des Albums schon sagt: Medizin für die Seele mit einer Menge Metaphern, die sich hervorragend im Alltag gebrauchen lassen.
Trotz der stilistischen Nähe zu den Solopfaden von Millencolin-Frontmann Nicola Sarcevic, Bright Eyes oder aber auch Moneybrother sollte man sich vor dem Kauf der Platte allerdings darüber im Klaren sein, dass alle dreizehn Titel des Albums tatsächlich und unausweichlich vor Gefühlsduselei strotzen. Ein echter Tipp für sehnsüchtig verliebte Mädchen, weniger geeignet für Herrschaften, die gesteigerten Wert auf musikalische und thematische Abwechslung legen. Nina-Carissima Schönrock
Vielleicht lag das Problem auch hier begraben....
http://soundcloud.com/...
Ich kann hier wirklich nur sehr wenig nachvollziehen. Ich finde es unglaublic...
http://www.youtube.com/watch?v=eCQNmFoz_dI&feature=related
Plüschtiere kann man nicht verpacken, Katzen aber schon ;)
http://www.y...
ah pardon, du hast sooo recht! danke für den hinweis!