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Mono: Hymn To The Immortal Wind
Friday, 27 March 2009 01:00
Mono in der KritikDie Post-Rocker von Mono kommen aus Japan und können sich zum zehnjährigen Bandbestehen beglückwünschen. Neben den harten E-Gitarren und dem lauten Schlagzeug finden sich auch auf der neuen Platte Hymn To The Immortal Wind viele zarte Streicher und Flöten wieder, die das Quartett musikalisch unterstützen.

 

Auf ihrem aktuellen fünften Studioalbum machen Mono erneut Musik, die in vielen epischen Filmen zum Einsatz kommen könnte. Grundthema ist bei ihnen diesmal das filigranste der Ur-Elemente: Der unsterbliche Wind, der sich vom sanften Lüftchen schnell in einen tosenden Sturm verwandeln kann wie in The Battle To Heaven.


Beibehalten haben sie dafür die Struktur der symphonischen Stücke, die sich auch bei Bands wie Explosions In the Sky oder Godspeed You! Black Emperor finden lassen. Stücke, die leise und sanft beginnen, um sich dann immer mehr aufzubauen und im triumphierenden Crescendo mit Gitarrenlawinen und Schlagzeugexplosionen auszubrechen. Da wird auf Pauken gehauen, in die Becken geschlagen und in die Saiten gegriffen, Glockenspiele werden ausgepackt und Orgel und Klavier bedient. Fast alle majestätischen Songs dauern deshalb mindestens zehn Minuten. Eine Länge die es braucht, um die Stücke in ihrer Komplexität aufzubauen. Stücke, die man am besten laut genießt. Christine Bulla

 

VÖ 27.03.09




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