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Reingehört: Deckchair Orange, Cargo City

 

reingehrt_cargocitydeckchairorange.jpgDieses Mal haben wir in zwei Veröffentlichungen reingehört, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Während uns Deckchair Orange voller Vorfreude auf einen fröhlichen Sommer einstimmen, erinnert uns Cargo City daran, dass auch wieder ein melancholischer Herbst kommen wird.

 

 

 

 



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Deckchair Orange: Deckchair Orange

VÖ 29.05.09

 

Das Überraschungsalbum des Monats kommt aus Österreich: Deckchair Orange haben den Soundtrack für unseren Sommer geschrieben. Locker, leicht und unbeschwert wird uns der Poprock der vier Wiener die lauen Nächte versüßen.

Deckchair Orange malen fluffige weiße Wolken an den strahlend blauen Himmel und pusten sie im nächsten Moment mit mit ihren fröhlichen, eingängigen Melodien wieder weg. Facts & Fiction lädt geradezu dazu ein, die eigenen Gedanken den Wolken hinterher zu schicken und einfach zu spüren, wie die Sonnenstrahlen auf der Nase kitzeln. Fine Wine ist die willkommene kühle Brise, die uns am Abend nach einem langen Tag am See sanft durchs Haar streicht. Zu Bullet In Your Mind wechseln wir vom Badeanzug ins luftige Trägerkleid und machen uns auf den Weg zur Gartenparty.

Warum noch auf den Sommer warten? Einfach den Liegestuhl aufstellen, Caipirinha in Griffweite bringen, Deckchair Orange hören und das Hier und Jetzt genießen! Bettina Koch

 

 

 

cargocity.jpgCargo City: On.Off.On.Off.

VÖ 29.05.09

 

Der Frankfurter Simon Konrad aka Cargo City präsentiert mit On.Off.On.Off. sein zweites Album. Wie erwartet gibt es gefühlvolle akustische Gitarrenmusik mit einem Hang zur Melancholie.

Titel wie Flowershops In Hospitals oder My Blood In Your Hair lassen bereits vermuten, dass es sich bei On.Off.On.Off. nicht um ein tanzbares Gute-Laune-Album handelt. Allerdings ist Cargo City auch weit davon entfernt, in schwermütige Schwelgereien abzudriften.

Stattdessen gibt es auf On.Off.On.Off. wunderschöne Akustiksongs zum Träumen und Nachdenken. Die Titel sind emotional, ohne jedoch jemals die Grenze zum Kitsch zu überschreiten. Immer wieder werden die Akustikgitarren durch elektronische Elemente ergänzt, was den Songs eine eigentümliche Anziehungskraft verleiht.

Einige Lieder sind vielleicht nicht gleich beim ersten Mal richtig zugänglich, doch On.Off.On.Off. ist eben eine CD zum Zuhören, nicht zum Nebenbeihören. Dafür hilft das Album auch wunderbar dabei, den Alltagsstress für eine knappe Dreiviertelstunde einmal völlig zu vergessen. Bettina Koch

 

Das vollständige Album könnt ihr euch übrigens hier im Webwheel anhören -->



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