| The Duloks: München |
| Saturday, 15 August 2009 09:45 | |||
Die drei Duloks-Mädchen beehrten das Münchner Atomic Café mit ihrer Anwesenheit und unterhielten das Publikum mit ihrer lustigen Mischung aus Musik, Tanz und Comedy. Dabei wurden auch Zurufe eines Zuschauers aufgenommen und zum Running-Gags verarbeitet. Was it worth it? Tine vom LAXMag war für euch dabei.
Das Atomic Cafe füllt sich langsam aber stetig. Zum Auftritt ist der Laden dann angenehm voll. Und sofort geht´s los mit der Fragerunde der Duloks: Wer sie denn bereits kennt, wollen sie wissen. Elf Hände gehen nach oben. Ein freudiges Ergebnis, seien es doch sonst nur vier Fans im Publikum. Für die anderen beginnt jetzt also eine komplett neue Konzerterfahrung. Stillstehen und zuhören ist nicht. Ständig wollen die Mädchen etwas von einem. "Give me Starfingers“" zum Beispiel, eine Art Motivationsgeste der ZuschauerInnen an die Band, bei der die Hände ausgestreckt werden und wild mit den Fingern gezappelt wird. Unter dem Meer ist viel los. Das hört man auch im ersten Song Octopus In Love bei der sich Sängerin Mira Dulok wie ein Oktopus verbiegt und bewegt. Wie gut, dass die Outfits der drei so sportlich ausgewählt wurden. Alle drei tragen der 80er Jahre Welle gemäß knappe Shorts, ein-T-Shirt nach Wahl, Sport-Kniestrümpfe, Sneaker und als i-Tüpfelchen natürlich das obligatorische Stirnband. Damit könnten sie Filmen wie Juno oder den Royal Tenenbaums entsprungen sein. Auch die reduzierte Musik könnte ohne weiteres einen solchen Film unterlegen: Ein wenig Keyboard, einige Drums und natürlich Sängerin Mira, die ein bisschen wie die amerikanische Comedy-Dame Sarah Silverman aussieht und auch ebenso gerne über Sex redet. Eigentlich wird fast nur über jegliche Art von Sex geredet. Sei es beim Austesten des Massagestuhls, der sich einem wie ein Penis in den Rücken gräbt, bei Geschichten über das tolle deutsche tolle Pay-TV, die fantastisch ausgestatteten erotischen Läden hier oder sonstige Erfahrungen der drei Duloks mit Mormonen aus Utah, Drummern bekannter Rockbands und deren Frauen und unangenehmen hetero-Erfahrungen der lesbischen Keyboarderin Ami. Nur Drummerin Mar hält sich etwas zurück. Und im Publikum? Wer ist da als Pärchen gekommen? Einige wenige Finger schnellen in die Höhe. Aha, Singletreff also und anschließend geht´s zum Speed Dating. Für den Massage-Stuhl will Mira Geld sammeln, damit sie den nächsten Song total entspannt singen kann. "It’s not worth it" ertönt es aus dem Publikum. Ein Spruch, den der werte Herr gerne immer wieder anbringt und den die Duloks bald so lustig finden, dass sie ihre ganze Show auf ironische Weise in Frage stellen. Trotzdem findet sich ein zwei Euro Stück auf der Bühne, das Mira schnell an der Bar umtauscht, um sich eine kurze Massage zu gönnen und dann weiter herumzuhüpfen, mit allen Gliedmaßen zu wackeln und ihre wilden Tänzchen zu veranstalten. Ein bisschen hat man Angst um sie, dass sie sich in der Mikrofonschnur verheddert. Aber alles geht gut!
Mit der tanzbaren Nummer Star Trail, die auf den Pirate Song folgt, verabschieden sich die drei Duloks. Das Publikum freut sich und aus den vielen Unwissenden gehen einige sicher als neue Fans aus dem Atomic Cafe. It was definitely worth it. YAY! Christine Bulla
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Vielleicht lag das Problem auch hier begraben....
http://soundcloud.com/...
Ich kann hier wirklich nur sehr wenig nachvollziehen. Ich finde es unglaublic...
http://www.youtube.com/watch?v=eCQNmFoz_dI&feature=related
Plüschtiere kann man nicht verpacken, Katzen aber schon ;)
http://www.y...
ah pardon, du hast sooo recht! danke für den hinweis!