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Voll ist es im Münchner Atomic Café, denn die Isländer von Múm haben sich angekündigt. Und heiß, aber das ist man ja mittlerweile gewohnt. Tine vom LAXMag hat sich für euch unters Publikum gemischt.
Das Konzert der Isländer beginnt mit einem Ton auf dem Harmonium. Ein Ton, aus dem sich eine Klanglandschaft entfaltet, die man hätte nicht schöner malen können. Die sieben Mannen und Frauen (Cellistin Hildur Guðnadóttir ist leider nicht dabei) haben die Bühne ordentlich vollgepackt mit ihren Instrumenten. Gitarren neben Keyboard, Synthesizer und diversen Effektgeräten, einer Geige, einem elektronischen Schlagzeug, zwei Melodikas, zwei Blockflöten, zwei Mundharmonikas, einer Tröte aus dem Spielzeugladen und nicht zu vergessen: einer Trompete. Damit erinnern sie an Bands wie CocoRosie oder Psapp, die ebenso verspielt und experimentierfreudig ihre Musik erschaffen.
All das kommt immer wieder bunt zum Einsatz. Neben den Instrumenten auch weiblicher glockenheller und männlicher weicher Gesang, perfekt aufeinander abgestimmt. Die Sängerin wirkt bei ihrer Performance oft arg affektiert. Einer Theaterschauspielerin gleich verzieht sie öfters den Mund und leitet ihre Gesangspassagen mit spirituellen Handbewegungen ein. Und nicht immer wird gesungen, manchmal wird auch nur mit der Zunge geschnalzt, gekeucht oder gelacht. Ganz anders als ihre Kollegin an der Geige, die sehr versunken durch ihre Riesenbrille das Publikum bestaunt und ihre Töne streicht.
Insgesamt sind Múm dabei wie ein Ameisenhaufen, bei dem alles von außen sehr chaotisch aussieht, jeder jedoch genau weiß, was zu tun ist und am Ende exakt das rauskommt, was geplant war. So auch hier: Eine Mischung alter Songs und Stücke des gerade erschienenen Albums Sing Along To Songs You Don’t Know. Wobei das mit dem Mitsingen oft leichter gesagt als getan ist, ist doch der Text nicht immer klar verständlich (da kein englisch) oder wird von den Nebengeräuschen übertönt. Viele Stücke beginnen mit einzelnen teils undefinierbaren Geräuschen, aus denen sich Passagen bilden, die immer wieder wiederholt werden. Sehr verspielte Stücke, ähnlich Kinderliedern, kommen dabei heraus und auch tanzbares mit teils ost-europäischen Einflüssen wird geliefert. Leider bleiben an diesem Abend die ruhigen Stücke wie der Hit We Have A Map Of The Piano auf der Strecke, welche wohl nicht in das schrille und oft sehr laute Konzept des Konzerts gepasst haben.
Nach einer Zugabe verabschieden sie sich schauspielermäßig mit einer großen gemeinsamen Verbeugung, einem Applaus an das Publikum und einem Dank für die lächelnden Gesichter. Das Publikum dankt zurück, denn was könnte ein Konzert besseres leisten? Christine Bulla
(27.08.09)
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Vielleicht lag das Problem auch hier begraben....
http://soundcloud.com/...
Ich kann hier wirklich nur sehr wenig nachvollziehen. Ich finde es unglaublic...
http://www.youtube.com/watch?v=eCQNmFoz_dI&feature=related
Plüschtiere kann man nicht verpacken, Katzen aber schon ;)
http://www.y...
ah pardon, du hast sooo recht! danke für den hinweis!