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Zwei Jahre mussten die Münchner Fans auf einen erneuten Auftritt von Athlete warten. Jetzt gastierte die britische Band erneut im 59:1. Wie das Konzert war und ob Gitarrist Jonny Pilcher aus seiner hinteren Ecke noch nach vorne durfte, wissen Tine und Sara vom LAXMag.
Voll ist es im 59:1. Dicht gedrängt steht das Publikum an der eigens errichteten Absperrung. Ein wenig Geduld muss aufgebracht werden, doch dann kommen die fünf Jungs um Sänger Joel Pott auf die Bühne und Athlete eröffnen ihr Konzert gleich mit der aktuellen Single-Auskopplung Superhuman Touch. Ihre ZuschauerInnen haben sie damit sofort gefangen, alle singen den Refrain mit: "Your fingertips are like a superhuman touch. Can't get enough of this electric love. Burning the sun with just a wave of your hand".
Überhaupt scheinen alle Anwesenden sehr textsicher zu sein bei Athletes bunter Mischung aus drei bereits veröffentlichten und dem neuen Album Black Swan - und singfreudig gleich mit dazu. Das zeigt sich bei The Getaway, als das Publikum durch Weitersingen des Refrains einfach eine Zugabe einfordert und auch nach dem Konzert weitersingt. Dieses Phänomen konnte auch beim Coldplay-Konzert und dem Refrain von Viva La Vida beobachtet werden. Der Band gefällt das, weshalb am Ende des Konzerts mit dem iPhone des Bassisten Fotos von der singenden Menge gemacht werden, die inzwischen bei Twitter zu bewundern sind.
Mit dem Publikum wird viel geredet, über das Oktoberfest, das Bayern-Spiel und Alkohol. Er sei viel zu nüchtern zum Spielen, meint Joel. Prompt werden der Band nach El Salvador kleine Jägermeisterfläschchen auf die Bühne gereicht, die da nicht lange bleiben. Dann wird vor und auf der Bühne weiter getanzt, wobei Sänger Joel Pott und Bassist Carey Willets ein sehr gegensätzliches Pärchen an Gitarre und Bass in der ersten Reihe abgeben. Der eine dunkel in Röhrenjeans, schwarzen edlen und doch abgewetzten Tanzschuhen und 60er Jahre Haartolle; der andere in Jeans und T-Shirt, mit Piercing. Auch ihre Tanzmoves könnten unterschiedlicher nicht sein: Fragil in Rock´n´Roller-Manier der eine, grobschlächtig, wie man es von richtigen Rockbands kennt der andere. So ist für jeden (weiblichen) Geschmack etwas dabei.
Aber nicht immer spielt der Bassist Bass, der Schlagzeuger Schlagzeug - und der Sänger Gitarre. Zu den ausladenden elektronischen Enden von One Million und Westside wird eifrig an Knöpfchen gedreht, Hebel gedrückt und auf die Pauke gehauen. Hier bewegen sich Athlete weg vom Schmusepop, wagen ein wenig Experimentelles, und das steht ihnen sehr gut.
Um die Frage zu beantworten: Für 24 Hours durfte Gitarrist Jonny nach vorne ins Rampenlicht und ordentlich in die Saiten hauen. Text: Christine Bulla, Fotos: Sara Haußleiter
(21.10.09)
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Vielleicht lag das Problem auch hier begraben....
http://soundcloud.com/...
Ich kann hier wirklich nur sehr wenig nachvollziehen. Ich finde es unglaublic...
http://www.youtube.com/watch?v=eCQNmFoz_dI&feature=related
Plüschtiere kann man nicht verpacken, Katzen aber schon ;)
http://www.y...
ah pardon, du hast sooo recht! danke für den hinweis!