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Pinksnotred: Mainz
Friday, 19 March 2010 01:24
Erobern die Welt: PinksnotredNach Auletta erscheint die zweite Band aus dem schönen Mainz am Rhein auf der deutschen Musikbühne, die aktuell groß von sich reden macht und vor allem laut von sich hören lässt! Auf der Recordrelease-Party ihres neuen Albums Remedy zeigten die fünf Herren von Pinksnotred viel Energie, ordentlich Tempo und eine gute Portion Humor.

Gleich zwei Mainzer Bands hatten an diesem Abend die Ehre, das Konzert von Pinksnotred anzuteasern und den Versammelten schon mal einzuheizen. Plus (in English, please) ließen es anfangs noch etwas entspannter angehen, u.a. mit Catalogue, einem einfühlsamen Song mit Trompeteneinsatz. Auch wenn seine Bandkollegen und -kollegin ein wenig entrückt schienen, kam Sänger Oliver letztendlich doch noch ins Schwitzen. Dare to Dance?! fragten danach die Jungs von Earotation mit dem gleichnamigen Earworm. Absolutely! Mit ihrem Sound zwischen Revolverheld und Matchbox 20 und lustigen Interaktionen mit dem Publikum überzeugten sie auf ganzer Linie. Die perfekte Vorband, wenn die Zeit nicht wie eine Überbrückung zum Mainact scheint, sondern wie eine absolute Bereicherung des Konzerterlebnisses.

Pinksnotred betraten die Bühne schließlich zu den Klängen von Louis Amstrongs getragenem Ramona, um mit ihrer ganz eigenen Alternative-Rock-Ramona direkt los zu preschen. Im Folgenden präsentierten Marc, Stefan, Johannes, Stefan und Simon die Tracks ihres Albums in einer überzeugenden Liveperformance, bei der ihr musikalischer Backround von Rage against the Machine (vgl. Witchcraft) bis Kings of Leon (Electric Life) deutlich zu Tage trat. In Erinnerung bleiben die energiereichen Höhepunkte der Show: Great Escape, She draws my Fire und natürlich die aktuelle Single Automatic. Das ziemlich innovative Video zu letzterem Song hat es nun, so verkündete Sänger Marc zu recht mehr als stolz, auch zum MTV-Online-Voting bei Rockzone geschafft – unbedingt anschauen, bei morgen abend MTV voten und weitersagen!

Wild, schnell und hothothot. Diese Newcomer scheinen alles mitzubringen, was es für guten Rock so braucht: ordentliches Talent zum Musikmachen, eingängige Melodien, die richtigen Indieklamotten, verbunden mit einer downtoearth-Herzlichkeit – die Aufforderung zur Gruppenumarmungsorgie war um ein vielfaches „cooler“ als so manche überhebliche Rocker-Attitude. Dafür gab es von Fans, Freunden und anderen Musikbegeisterten dann auch die entsprechende Applaus-Belohnung. Fazit: Ein echter Party-Spaß, um einige Ohrwürmer reicher und gespannt, was da noch so kommen mag.


Die Band selbst statet jedenfalls: „Es geht weiter, man muss sich bewegen, nur nicht stehenbleiben."

Und so wird es in Zukunft sicher nicht mehr viel Zeit zum Verschnaufen für die Mainzer geben. Ab dem 26. März liegt die Scheibe dann auch beim Händler, auf die Tour und Wiedersehen auf Festivals darf man sich freuen. Pinksnotdead, yeaaah! Mirjam Miethe

(18.03.2010)

 

Hier gibt's das ultimative Video zu Automatic:

Pop-Up




einfach gut...
Beitzi 2010-03-20 16:21:22

... die jungs! vor allem live!!! Aber auch kein wunder - wer einmal die große
Bühne des Moosenmättle Open Airs gerockt hat, der ist gewappnet für die
wirklich großen Bühnen der Welt :-)
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