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Noah and the Whale: München
Tuesday, 27 April 2010 12:53
Noah and the WhaleTonight's The Kinda Night singen Noah and the Wahle gegen Ende ihres Konzerts im 59:1. Welcher Art dieser Abend war, weiß Rebekka vom LAXMag. "Notoriously Mysterious" - So nennen Noah and the Whale selbst was sie machen. Verständlich wenn man die verschiedenen Einflüsse hört, die ihre Musik ausmacht. So verbinden sich Pop, Folk, Rock und Country zu einer gelungenen, wohlklingenden Mischung, egal ob live oder auf Tonträger.

Noah and the Whale teilen das Konzert in drei Phasen ein. In der ersten Phase wird durch gutlaunige Titel das Publikum in Freude versetzt. So findet in diesem Abschnitt zum Beispiel Love of an Orchestra eingang. Das Publikum im übervollen 59:1 ist begeistert und bedankt sich bei der Band schon von Beginn an mit frenetischem Applaus. Zum zweiten Teil meint Fink: "And now we want you to kill yourself a little bit", seine Umschreibung für: jetzt wirds traurig, melancholisch und ruhig. Gerade ihr aktuelles Album The First Days of Spring liefert hierfür genug Material. So wird es ganz still wenn Charlie Fink Stücke wie Stranger mit fester aber gefühlvoller Stimme vorträgt. Im dritten Abschnitt wird es dann wieder lauter, rockiger und freudiger. "We want you to have fun" ist das Motto für die letzten Titel. Das lässt sich das Publikum nicht zweimal sagen.

Nicht nur das Publikum ist begeistert und hat Spaß, sondern auch die Band. So ernsthaft die leiseren Titel vorgetragen werden, so viel Freude haben die fünf Musiker auf der Bühne, sobald es etwas lebendiger wird. Zwar zeigen sie sich routiniert, allerdings nach wie vor sehr spielfreudig und absolut perfekt an ihren Instrumenten, so wird frenetisch gefiedelt, in die Saiten gegriffen und in die Tasten gehauen. Da sitzt jeder einzelne Ton. 

Das Konzert ist eine gelungene Mischung beider Alben, inklusive einem neuen Song. Tonight's the kinda Night ist eine für Noah and the Whale ungewöhnlich rockige Nummer und man fragt sich, ob es als Indikator für ein neues Album gedeutet werden kann. Nachdem sich die Briten schon vom ersten zum zweiten Album extrem entwickelt haben - man könnte fast sagen neu erfunden haben - wären neue und ungewohnte Klänge durchaus denkbar für kommende Musik. Man darf gespannt sein. Mit The First Days of Spring, das dem klugen Ratschlag "Was dich nicht tötet macht dich nur stärker" sehr nahe kommt, entlässt die Band nach einer guten Stunde das Publikum in die laue Frühlingsnacht. Rebekka Schwarz





:)
Andrea 2010-04-27 22:44:06

Das ist ein gelungener Bericht über ein wunder-, wundervolles Konzert. War so
gut für die Stimmung, auch wenn ich heute so müde bin. Schön, das mit (dir)
zu erleben :)
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