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Abstrakt und reduziert sind Begriffe, die zu Scout Nibletts Musik passen, sie vielleicht sogar definieren. Liest man die Definition des Begriffs abstrakt fühlt man sich in dieser Ansicht bestätigt, so gilt es, eine mehr oder weniger ausgeprägte stilistische Reduzierung der Dinge auf wesentliche oder bestimmte Aspekte zu erreichen. Nibletts Musik lebt von der Reduzierung der Instrumente, so vertonen lediglich Bass und Schlagzeug ihre Musik, und dem wesentlichsten Aspekt überhaupt: ihrer Stimme.
Die Sängerin betritt in Kleidung die Bühne die an Omas Nachthemd erinnern möge und haucht mit leiser Stimme ein zurückhaltendes "Hallo" ins Mikro. Dies lässt kaum ahnen, was in den nächsten 1,5 Stunden folgen sollte. Leise beginnt das Konzert mit Scouts E-Gitarre und ihrer nach wie vor sehr sanft wirkenden Stimme. Doch bald betritt der Drummer die Bühne und was zuvor zarter Folk war, wird innerhalb von Sekunden wilder Rock, inklusive sich überschlagender Stimme der Sängerin, wilden Drumsolos und Gitarrengeschrammel.
Schriftlich schwer darzustellen ist Scout Nibletts Stimme, die von intensiven Flüstern, zu atonalem Geschrei und lautmalerischer Untermalung einzelner Textpassagen reicht. Von flehend, zu hasserfüllt, über liebevoll, hin zu wilden Schreiereien reichen ihre stimmlichen Möglichkeiten. Während sie bei Titeln wie Dinosaur Egg braver nicht klingen könnte und an Cat Power erinnert, überschreit sie zum Beispiel bei Let Thine Heart be Warmed mit Leichtigkeit ihre E-Gitarre.
Scout Niblett hat geschafft was sich die meisten Musiker wünschen: Sie hat Musik geschaffen, die nur selten vergleichbar ist mit bereits bestehendem und scheut sich nicht, diese mit größter Hingabe vorzutragen. Wie um ihre Singularität in der Musikwelt zu beweisen setzt sich in Amerika lebende Sängerin gegen Ende selbst hinters Schlagzeug und singt zum selbstgetrommelten We're all gonna die!. Und Sängerinnen,, die singen und gleichzeitig die Schlagzeugsticks schwingen, gibts nun wirklich nicht an jeder Ecke. Scouts Musik ist aber auch eins: auf Dauer anstrengend. Dies ist nicht unbedingt negativ zu verstehen, denn vieles was ungewöhnlich und neu ist, ist gleichzeitig anstrengend und fordernd. Dies bleibt bei Kunst, egal welcher Art, nunmal nicht aus. Text: Rebekka Schwarz / Fotos: Florian Tenk
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Vielleicht lag das Problem auch hier begraben....
http://soundcloud.com/...
Ich kann hier wirklich nur sehr wenig nachvollziehen. Ich finde es unglaublic...
http://www.youtube.com/watch?v=eCQNmFoz_dI&feature=related
Plüschtiere kann man nicht verpacken, Katzen aber schon ;)
http://www.y...
ah pardon, du hast sooo recht! danke für den hinweis!