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Gerade erst im Frühjahr waren die Yeasayer aus New York im 59:1 zu Gast. Nun gaben sie sich ein weiteres Mal innerhalb kurzer Zeit die Ehre. Warum? "Eigentlich sind wir gerade auf Festival-Tour und hätten heute einen Day-Off. Aber wir haben sonst nie einen Day-Off und wissen gar nicht, was man dann macht. Deshalb haben wir diese Show gebucht", erklärte der Mann an den Tasten und am Mikro, Chris Keating.
Die Yeasayer sorgten Anfang des Jahres mit ihrem zweiten Album, Odd Blood, für Aufsehen, mit dem sie melodischer wurden und mehr Fokus auf ihre Gesangspassagen setzen. Elektronisch experimentell und psychedelisch progressiv sind sie aber geblieben, was man auf dem Konzert live erleben konnte.
Das Konzert an sich ließ sich mit Tightrope, Wait For The Summer, Rome und 2080 zwar recht nett und durchaus auch tanzbar, aber insgesamt ein wenig zäh an, was sich dann auch in andauerndem Gemurmel im Publikum niederschlug. Songs wie Grizelda mit anspruchsvollen Gesangspassagen von Chris Keating und Anand Wilder und der experimentellen Instrumentierung sind live sicher nicht jedermanns Sache, obwohl sie in ihrer musikalischen Ausführung auf der Bühne schwer beeindruckten. Dennoch blieb zu Beginn eine imaginäre Mauer zwischen Bühne und Publikum bestehen.
Bei der Hälfte des Konzerts nahmen die New Yorker mit O.N.E. von Odd Blood dann doch die Gäste für sich ein und man hatte das Gefühl, dass nach einigen sehr guten Momenten nun das Konzert richtig zulegt. Mit Madder Red setzten sie noch ein Ausrufezeichen und die Stimmung stieg. Doch gerade auf dem Höhepunkt der Show, als man sich gerade eingegroovt hatte, kündigten sie leider auch schon den letzten Song, Ambling Amp, an. "You suck!", gabs dafür aus dem Publikum zu hören und dass sie "Sucker" sein sollen, darüber kamen die Yeasayer mit einem zwinkernden Auge nicht mehr hinweg. Nachdem das Publikum sie zu einem Encore herausgeklatscht hat, kommentierte Chris Keating: „Seems like, we are no suckers!", und spielte einen letzten Song, Red Cave.
Fazit: Auch wenn sie live nun nicht so unvergesslich waren, wie viele das behaupten, bleiben dennoch drei Fakten besonders im Gedächtnis: 1. Die enorme Elektronik, in Form von Synthis, Keyboards, zahlreichen Leuchtsäulen, Mischpulten, Verstärkern, Generatoren und Stromwechslern auf der Mini-Bühne Platz fand. 2. Ira Wolf Tutons Bass ohne Bünde, auf dem er im bemerkenswertem Tempo Finger-Akrobatik zeigte, ohne bei einem einzigen Ton daneben zu liegen. 3. Chris Keatings klangklare Kopfstimme, die selbst in höchsten Oktaven noch angenehm und rein klingt.
Es bleibt also spannend, wie sich die Yeasayer noch weiterentwickeln.
Text und Fotos: Eva Deinert
19.08.2010
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Vielleicht lag das Problem auch hier begraben....
http://soundcloud.com/...
Ich kann hier wirklich nur sehr wenig nachvollziehen. Ich finde es unglaublic...
http://www.youtube.com/watch?v=eCQNmFoz_dI&feature=related
Plüschtiere kann man nicht verpacken, Katzen aber schon ;)
http://www.y...
ah pardon, du hast sooo recht! danke für den hinweis!