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Cold War Kids: München
Wednesday, 07 November 2007 12:31
Cold War Kids - www.lax-mag.deAm Montag, den 5.11., hatten sich im wieder einmal ausverkauften Atomic Café die kalifornischen Indie-Rocker Cold War Kids angesagt. Hang Me Up To Dry ist wohl einer ihrer bekanntesten Songs.

 

Doch an diesem Abend musste kein Hemd zum Trocknen aufgehangen werden, denn ins Schwitzen kam keiner so recht. Schon der Support Patrick Watson brachte die Menge mit psychedelischen Gesängen zu E-Piano-Melodien eher zum Sitzen und Zuhören als zum Aufwärmen und Abrocken. Ein Highlight: Sänger und Gitarrist schnappten sich zwei Stühle, kämpften sich durch die Masse in die Mitte des Atomics und sangen und spielten ohne Verstärker und Mikro einfach in den Raum hinein. Das war schon eine Leistung! Das ganze Atomic war auch ganz leise um den Musikern zu lauschen.

 

Nach der Vorband ließen die Cold War Kids etwas auf sich warten. Und als sie dann sich auf die Bühne begaben, ging es trotzdem nicht richtig los. Eher knüpften die sonst so rockigen Kalifornier an die psychedelischen Gesänge ihrer Vorband an und mit etwas übersteuerten Sound wollte insgesamt keine richtige Stimmung aufkommen. Dankbar nahm das Publikum beim fünften Song die Gelegenheit wahr, die Hüften zu bewegen. Aber danach versank die Band und Fans wieder in eine Lethargie descoldwarkids_1_300 Unnahbaren.

 

Irgendwie waren da keine Harmonie und keine Vibes im Atomic. Und irgendwie hat man sich gewünscht, man wäre doch nicht gekommen um sie live zu sehen. Denn der ganze positive Eindruck von Robbers und Cowards - dem wirklich guten Album des letzten Jahres - wurde mit dem Konzert einfach weggespült.

 

Deshalb muss man den Abend auch gar nicht weiter ausführen. Zu hoffen bleibt, dass die Cold War Kids irgendwann die Gelegenheit bekommen, das wieder gut zu machen. (Eva Deinert)


(05.11.2007)




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