| Frank Spilker Gruppe: München |
| Wednesday, 14 November 2007 14:42 | |||
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Für ein Mädchen ...
... ist Frank Spilker nicht nur eine imposante Erscheinung, er ist auch ein imposanter Musiker. Sein Solokonzert mit Schlagzeuger und Bassist zog eine gespannte Menge an, die sich vorher nur aus ein paar wenigen Versatzstücken (siehe myspace) ein vages Bild des neuen Projektes zusammensetzen konnte. Auf einen langsamen Anfang mit dem bereits zwanzig Jahre alten Der Mond und ich folgten schnelle, laute Lieder wie Ich geh gebückt und sogar ein bisschen Disko-Pop mit englischem Text (ExLovers Paintings). Damit hielt sich der Sänger zwar recht nah am musikalischen Spektrum von Die Sterne, zeigte sich inhaltlich aber deutlich kompromissloser. Die Resonanz war entsprechend begeistertes Publikum.
Auch der Anzug und die teuren Schuhe konnten nicht verstecken, dass Frank Spilker eben noch kein gesetzter Herr ist, der sich „im Alter" noch ein Soloprojekt gönnt. Seine Stimme klingt immer noch irritierend jung, aber irgendwie auch nostalgisch wie aus einem 70er Jahre Film. Natürlich hat Spilker Die Sterne nicht zurückgelassen, er hat sie nur auf sich selbst reduziert. Und über sich und seine Welt hat er viel zu erzählen. Einiges davon klingt wie ein Selbstgespräch, mal optimistisch, mal gefrustet. Ein beeindruckendes Konzert, kein bisschen Easy Listening, denn „Lieder funktionieren über den Text" und das erfordert absolute Aufmerksamkeit.
Für einen Jungen ...
... ist Frank Spilker eine Beruhigung. Wenn er dort auf der Bühne steht und nach jedem Stück die Liedtexte auf einem kleinen Notenständer aus Holz zurecht rückt, dann weiß man, dass der Mensch nicht funktionieren muss wie eine Machine. „Ich kann die Texte, wirklich, aber wenn ich nicht die Sicherheit hätte, sie nachschlagen zu können, würde ich alles vergessen." Frank Spilker lebt die Krankheiten eines sensiblen Künstlers: Unsicherheit und Konfusion. Genau dieser besondere Charme der Zerstreutheit ist es, der ihn so sympathisch macht.
In Ich feier dich wird das zwiespältige Verhältnis mit dem eigenen Ich besungen, dass dieses Zaudern und Hadern, die ständigen Grübeleien, die Angst, eine falsche Entscheidung zu treffen, mit sich bringt. Es ist eine Art Selbstgespräch, so als würde der Sänger vor seinem Spiegelbild stehen und zu sich sagen: „Und weißt du was, ich mag dich nicht. Du bist ja so was von ich. Ich kann dich nicht leiden, ich feier dich."
Es sind die alten Lieder, die am mitreißensten wirken, es sind die Texte, die er vor zwanzig Jahren geschrieben hat. Das mag an dem größenteils noch jungen Publikum liegen. Das mag vielleicht aber auch daran liegen, dass Frank Spilker heute zwar Samthose und Herrenschuhe trägt, aber auch mit Anfang vierzig immer noch authentisch jung ist. (Mirjam Miethe & Florian Zick)
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Vielleicht lag das Problem auch hier begraben....
http://soundcloud.com/...
Ich kann hier wirklich nur sehr wenig nachvollziehen. Ich finde es unglaublic...
http://www.youtube.com/watch?v=eCQNmFoz_dI&feature=related
Plüschtiere kann man nicht verpacken, Katzen aber schon ;)
http://www.y...
ah pardon, du hast sooo recht! danke für den hinweis!