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Kula Shaker: München
Friday, 22 February 2008 18:52

Kula Shaker
Seit acht Jahren hatten wir irgendwie alle ganz still darauf gewartet. Kula Shaker noch einmal live, bevor ich sterbe! Und dann passiert es auch noch: Die Briten kommen tatsächlich zurück, haben ein neues Album und wirkten im kleinen Rahmen des Münchner Atomic so agil als wäre seit Stuttgart 1999 keine Zeit vergangen.

 

I have waited to be here - Now I feel you, feel you near (Temple Of Everlasting Light, Kula Shaker “K”)

 

 

Die Karten waren schon ein paar Wochen vorher ausverkauft, die T-Shirts vor Ort sowieso. Münchner Indie-DJs kamen auch nicht mehr drum herum ihre alten Songs zu spielen. Kula Shaker waren scheinbar einfach zu gut, um sie während der acht Jahren Passivität zu vergessen. Dementsprechend herzlich wurde die Band von einem begeisterten Publikum empfangen und stellte eindrucksvoll unter Beweis, dass sich das Warten gelohnt hat.

 

 

Der neue Song Second Sight passt ganz gut zur Situation. Der Blickwinkel der Band hat sich etwas geändert, die Musik ist ein bisschen klarer und straighter geworden, keine Pfauenschreie und Sitar-Klänge mehr. Aber Sänger Crispian Mills erzählt mit einer ganz hervorragenden Live-Stimme weiterhin (Trip-)Geschichten, die nicht ganz real, aber trotzdem vertraut wirken. Die Konzert-Mischung von allen drei Alben ergab insgesamt ein sehr harmonisches Ganzes - ein Hoch ohne erkennbare Tiefen. Die Vier haben sich ganz offensichtlich aus Überzeugung wieder für die Musik entschieden. Diese Leidenschaft kam deutlich an und letztendlich waren wir alle unglaublich glücklich noch einmal Tattva singen zu dürfen. Ja, ganz richtig: TAAATTVAAAA! München dankt! Mirjam Miethe


(21.02.2008)

 

 

 

KulaShaker4.jpg

 

 

 

 




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